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Hoengen: SIG fährt zuversichtlich nach Grenzau

Hoengen : SIG fährt zuversichtlich nach Grenzau

Schwerer Jahresaftakt für Jülich/Hoengen. Der Tischtennis-Bundesligist fährt noch ohne Wettkampfpraxis in diesem Jahr zum Tabellenführer nach Grenzau.

So stellte sich die Situation für SIG Combibloc Jülich/Hoengen da. Während der TTC durch drei Champions-League-Spiele bereits in Fahrt ist, hat der Gast noch keinerlei Wettkampfpraxis im neuen Jahr sammeln können. So beginnt für den hiesigen Tischtennis-Bundesligisten die Rückrunde am Sonntag um 14.30 Uhr beim Tabellenführer TTC Grenzau mit einem Handicap.

Dreher ist nicht bange

„Traditionell haben wir in der Vergangenheit in Grenzau immer schlecht ausgesehen”, so Jülichs Sportchef Christian Dreher, dem dennoch vor dem Spiel nicht bange ist. Der Grund: Im letzten Spiel der Hinrunde schaffte es seine Mannschaft, dem heutigen Gastgeber den einzigen Punktverlust beim 5:5 beizubringen. Dies gelang bisher noch keiner Mannschaft in der laufenden Runde.

„Wir haben eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde, die wir nicht unnötig verschlechtern wollen”, sagt TTC-Teamchef Steffen Fetzner mit Blick auf den Gast aus Jülich/Hoengen. Der holte im letzten Vergleich das 5:5, rechnet sich auch jetzt erneut eine kleine Chance aus, den einen oder anderen Satz nach Hause zu bringen.

Wichtige Doppel

Vor diesem Hintergrund darf man dann auf den Ausgang der Doppel gespannt sein. „Beim 5:5 haben wir beide geholt”, denkt Dreher noch an die damalige Überraschung.

Was seinen Kollegen auf der anderen Seite auch jetzt noch in Erstaunen versetzt. „Ich kann mich nicht erinnern, wann uns das zuvor letztmalig passiert ist”, meinte Fetzner, der denn davon ausgeht, dass Grenzau nun beim erneuten Aufeinandertreffen die Platte als Sieger verlassen wird.

Besser in Schwung

Was die Gäste anbelangt, kamen die nach schwachem Start erst in der zweiten Vorrundenhälfte immer besser in Schwung, stellten den Kontakt zu den anvisierten Play-Off-PLätzen her. „Knackpunkt war damals das Spiel in Würzburg. Danach haben wir uns ganz gut eingeschossen, folgten nach dem knappen 6:4 beim Aufsteiger drei Unentschieden gegen Frickenhausen, Meister Düsseldorf und Spitzenreiter Grenzau beziehungsweise ein 6:4 gegen Gönnern.

Dreher: „Platz vier war unser Ziel, deshalb sind wir auf einem guten Weg”, rangiert Jülich/Hoengen mit 8:8 Punkten zur Zeit doch auf Platz 5. Inwieweit die Umstellung der Mannschaft auf Grund der Bilanzen von Vor- oder von Nachteil sein wird, dies möchte Teamchef Christian Dreher nicht beurteilen.

„Da sind wir erst hinterher schlauer”, so die Meinung über seine neue Nummer 1, Tomasz Krzeszewski, der in Grenzau mit Lars Hielscher das obere Paarkreuz bildet. Dreher: „Wichtig war, dass Tomasz von der Position 4 weg kam. Denn dort konnte er oft nur ein Spiel machen.”