Herzogenrath: Sieger des Moses-Wettbewerbs ausgezeichnet

Herzogenrath: Sieger des Moses-Wettbewerbs ausgezeichnet

Der Wettbewerb um die neue Moses-Statue für Herzogenrath war für Peter Waliczek, den Vorsitzenden der Bürgerstiftung Herzogenrath, durchaus auch mit Negativerlebnissen verbunden. Nicht etwa, weil er Schlechtes erlebt habe, sondern vielmehr, weil aus der großen Zahl von 81 Bewerbern nur drei Preisträger ausgewählt werden konnten.

„Ich musste dann gleich 78 Absagen erteilen, das war nicht sehr nett“, sagte Waliczek bei der offiziellen Preisverleihung im Restaurant „Seehof“.

Den dritten Platz und damit 1000 Euro Preisgeld erstritt sich der Aachener Künstler Matthias Kohn, der mit einem stilisierten Weidenkorb auf Moses‘ biblische Geschichte anspielte.

Rang zwei stand am Ende der Auswertung für David Mannstein und Maria Vill fest, die mit ihrem zweiteiligen Moses auch von der Bürgerstiftung als neue Schöpfer der Figur ausgewählt wurden. Allerdings konnte Maria Vill aus familiären Gründen nicht aus Berlin anreisen und den mit 2000 Euro dotierten zweiten Rang entgegennehmen.

Wohl aber war Kristina Lorentz aus Hackenheim in Rheinland-Pfalz angereist, um ihren Preis entgegenzunehmen. Ihr Entwurf wurde prämiert und war einer der Jury-Favoriten, obwohl er leider nicht aus dem von der Bürgerstiftung vorgegebenen Nivelsteiner Sandstein umzusetzen war. Ihre Idee des Moses entnahm dem Stein genau so viel Material, um die Umrisse von Moses zu modellieren.

(mabie)
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