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Würselen: Sicherheitspaket für die Kaiserstraße

Würselen : Sicherheitspaket für die Kaiserstraße

Der gegenläufige Radweg an der Kaiserstraße bleibt bestehen und wird sicherer gemacht. Dazu beschloss der Bauausschuss die von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen wie beispielsweise bessere Markierungen.

Das freute vor allem Renate Knauf (Grüne), deren Partei gegen die Abschaffung des Radweges Sturm gelaufen war. Wie sie hoffen alle Fraktionen, „dass es mehr Sicherheit gibt und keine Unfälle mehr passieren werden”.

Am 14. August hatte unter Leitung des Technischen Beigeordneten Ulrich Wigand eine Anhörung von Sachverständigen und mit den Fraktionen stattgefunden. Hand angelegt wird demnach auch an den Parkstreifen vor den Fußgängerüberwegen.

Mit Ausnahme vor der Elchenrather Straße und dem Alten Rathaus liegen sie näher als fünf Meter vor dem Zebrastreifen. Das ist nach der Straßenverkehrsordnung nicht erlaubt. Deshalb müssen die Parkstreifen so eingekürzt werden, dass der Abstand von fünf Metern gewahrt bleibt.

Da dadurch Parkplätze fortfallen, plädierte Elisabeth Hovestadt (FDP) dafür, an anderer Stelle an der Kaiserstraße neuen Parkraum zu schaffen. Sie hielt die Verwaltung an, diesen Vorschlag zu prüfen.

Grundsätzlich kritisierte Frank Zimmer (SPD), dass für die Nachbesserungsarbeiten an der Kaiserstraße Geld investiert werden muss, weil die Sachverständigen seinerzeit den Ausschuss nicht ausreichend informiert hätten. Balthasar Tirtey (CDU) erinnerte Zimmer jedoch daran, dass ursprünglich ein anderes Konzept - die Sebastianusschleife - ohne Zebrastreifen umgesetzt werden sollte.

Da am Verkehrskonzept aber ständig Veränderungen vorgenommen worden seien und der Verkehr nicht in dem Maße abgenommen habe, brauche man sich nicht zu wundern, dass neue Kosten entstünden. Wigand betonte indes, „dass auch Kosten entstanden wären, wenn wir die Maßnahmen früher umgesetzt hätten”.