Herzogenrath: Sicherer Schulweg: Walking Bus und Elternhaltestelle

Herzogenrath: Sicherer Schulweg: Walking Bus und Elternhaltestelle

Bedarfsorientierte Ideen sind gefragt, wenn Eltern beim Absetzen ihrer Kinder andere auf dem Schulweg gefährden. Die Grundschule Pannesheide hat mit Unterstützung von Polizei und Stadt die Elternhaltestelle und den Walking Bus eingerichtet, um die Situation vor Ort zu entschärfen.

Morgens vor Schulbeginn kann man vielerorts beobachten, dass Eltern ihre Kinder direkt vor dem Schultor absetzen. Das allein ist nicht bemerkenswert, wohl aber die Tatsache, dass dieses Verhalten auch zur Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer insbesondere der zu Fuß kommenden Schulkinder führen kann.

Das war für die Leiterin der Grundschule in Pannesheide, Monika Wallbrecht, ein wichtiger Grund, die Verkehrssituation vor ihrer Schule zu entschärfen.

„Gemeinsam wurde in Elterngesprächen sowie Beratungen mit Polizei und Stadtverwaltung nach praktikablen Lösungen gesucht”, so Wallbrecht. Auf die Bedürfnisse vor Ort abgestimmt, wurde ein Konzept erarbeitet. Es wurden eine Elternhaltestelle, der Walking Bus und Wegmarkierungen eingerichtet.

Geführte Gruppen

Die Polizei, nämlich der Leiter des VK 12, Hans-Dieter Wisniewski, und sein Verkehrssicherheitsberater Wilhelm Lersmacher überzeugten sich vor Ort, wie der „walking bus” angenommen wird, und erklärten vorbeifahrenden Eltern das Konzept.

Auch die zuständige Beigeordnete Birgit Froese-Kindermann, der städtische Verkehrsingenieur Joachim Hergesell und Rainer Lewandowski von der Aseag haben selbst den morgendlichen Weg der Schulkinder begleitet, die an der Elternhaltestelle „Altes Zollhaus” in Pannesheide abgesetzt werden und dann in einer geführten Gruppe auf dem markierten Weg zur Schule laufen. „Ich hoffe, dass die Elternhaltstelle von vielen Eltern genutzt wird”, betonte Froese-Kindermann.

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