Baesweiler: Setterich wird für 10,3 Millionen Euro kräftig herausgeputzt

Baesweiler: Setterich wird für 10,3 Millionen Euro kräftig herausgeputzt

Der Bagger dröhnt, Dieselgeruch liegt in der Luft, Staubwolken steigen auf. Was sich derzeit an der Glück-Auf-Straße in Setterich abspielt, ist indes nur der Anfang: Die Bürger im Quartier zwischen Hauptstraße, Grünstraße, Wolfsgasse und An der Burg müssen und dürfen in den nächsten Monaten mit reger Bautätigkeit rechnen.

Denn der Ortsteil wird mit Unterstützung des Bundesprogramms „Soziale Stadt” kräftig herausgeputzt, insgesamt stehen Investitionen von stattlichen 10,3 Millionen Euro an.

Das bedeutet besonders für die Baesweiler Stadtverwaltung jede Menge Arbeit, zumal gleich mehrere Fachbereiche an der Frischzellenkur für Setterich beteiligt sind. Sowohl beim Technischen Beigeordneten Peter Strauch als auch dem Beigeordneten Frank Brunner, der für sämtliche sozialen Angelegenheiten zuständig ist, laufen die Fäden für das Projekt „Soziale Stadt Setterich” zusammen.

Das Zusammenspiel verschiedener Dezernate ist nötig, weil das Programm „Soziale Stadt” dort ansetzen soll, wo in der Vergangenheit andere Maßnahmen teilweise endeten. „Entweder wurde städtebaulich etwas getan oder in Sozialprojekte investiert. Nun wird beides miteinander verzahnt”, erläutert Baesweilers Bürgermeister Dr. Willi Linkens die Strategie für Setterich.

Dort seien „die Siedlungsstrukturen in die Jahre gekommen, und der hohe Anteil von Migranten stellt uns vor die Aufgabe, die Integration zu fördern”. Darüber hinaus soll Setterich für junge Familien interessanter und attraktiver werden.

Herzstück des Projektes ist das „Haus Setterich”, das auf dem Areal an Emil-Mayrisch-Straße/Glück-Auf-Straße/Im Bongert gebaut werden soll. „Diese Keimzelle des Umbaus”, so Peter Strauch, soll neben der Begegnungsstätte „Haus Setterich” Platz für neue Privathäuser bieten und zudem zur attraktiven Grünfläche inklusive Spielplatz gedeihen.

Darüber hinaus werden im Quartier öffentliche sowie halböffentliche Flächen saniert - nicht zuletzt im Bereich der Hauptstraße (B57), über die derzeit noch Tausende Autos täglich rollen. Damit jedoch soll es 2011 mit Fertigstellung der Ortsumgehung B57n vorbei sein: Die Hauptstraße wird verkehrsberuhigt ausgebaut, das Nahversorgungsangebot verbessert.

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