Würselen: Sekurit streicht zehn Stellen in Würselen

Würselen: Sekurit streicht zehn Stellen in Würselen

Die Krise bei den Autobauern hat längst auch den Zulieferer-Standort Würselen erreicht. Der Autoscheibenhersteller St. Gobain Sekurit am Aachener Kreuz streicht in der Produktion betriebsbedingt zehn Stellen.

Am Standort Stolberg sind 16 Arbeitsplätze betroffen. Das bestätigte Unternehmenssprecherin Regina Decker. Die Auftragslage sei in den vergangenen Monaten stark rückläufig. Besonders die Januar-Zahlen hätten St. Gobain Sekurit zu dem Schritt gezwungen. Die Hoffnungen ruhten zurzeit auf dem Konjunkturpaket II (Verschrottungsprämie und Reform der Autosteuer), um die Konjunktur auf dem Automarkt wieder in Fahrt zu bringen.

Veredelt werden in Würselen von den Schwesterwerken in Stolberg und Herzogenrath angelieferte Glasscheiben. Das Werk am Aachener Kreuz beschäftigte bislang 220 Mitarbeiter und produziert mit Hilfe von 91 Robotern mehr als 2,5 Millionen Windschutz- und Rückwandscheiben für die verschiedensten Autotypen. Mit der Ausstattung der neuen E-Klasse von Mercedes wurde jüngst ein ganz besonders dicken Fisch an Land gezogen. Im August 2008 war in Würselen noch eine weitere Fertigungslinie in Betrieb genommen worden.

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