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Herzogenrath: Sehr sauber und mit schönem Ton

Herzogenrath : Sehr sauber und mit schönem Ton

Viele Zuhörer, darunter viele Kinder mit ihren Eltern, hatten sich zum Lehrerkonzert im 25. Jubiläumsjahr der Musikschule Herzogenrath auf Burg Rode eingefunden. Dafür wurden sie von sieben der 30 Instrumentallehrer der Musikschule durch ein hochrangiges Konzert belohnt.

Den Auftakt machten die drei Blockflötenlehrerinnen Suzanne van der Helm Isabelle Dosne und Els Rebersek mit einem Trio von Vivaldi. Vivaldi wurde auf der Sopran-, Alt- und Tenorflöte in seiner besten Form dargeboten. Die drei Damen musizierten besonders die schnellen Ecksätze präzise und frisch, wobei der langsame Mittelsatz nichts an Lyrik und melodischem Ausdruck fehlen ließ.

Gregori Rapoport (Violine) mit seiner Partnerin Irina Leveleva am Klavier interpretierten einen Satz aus Griegs erster Sonate. Beide Künstler verstanden es meisterhaft, sich in die nordische Elegie hinein zu finden. Sehr sauber und mit ausgesprochen schönem Ton erspielten sie sich viel Beifall und bedankten sich mit einem schwungvollen Tango von Astor Piazolla.

Auswendig und überzeugend

Stefan Schmitz zeigte auf seiner Gitarre, dass zeitgenössische Musik von Mangore und Tedesco mit seinen rhythmischen Finessen das Publikum ebenso faszinieren kann, wenn es nicht nur auswendig, sondern auch so überzeugend gespielt wird. Am Ende stand eine Komposition von Georges Enesco für Querflöte und Klavier auf dem Programm. Bettina Herbst mit ihrem warmen Flötenton und Karin Olschewski als einfühlsame und Akzente setzende Begleiterin bildeten den würdigen Abschluss dieses anspruchsvollen Konzertes.

Das Publikum bedankte sich mit Applaus. Die Leiterin der Musikschule, Elke Lang, freute sich mit den Interpreten des erfolgreichen Nachmittags und wies auf das Musikschulfest am 10. Oktober hin, an welchem das 25. Jahresfest ausgiebig gefeiert werden soll.