Baesweiler: Seecontainer ermöglichen Start ins Zeltplatz-Zeitalter

Baesweiler: Seecontainer ermöglichen Start ins Zeltplatz-Zeitalter

Isomatten, Schlafsäcke und Zelte können nun endlich paratgelegt werden: Das am Haldenrundweg im Carl-Alexander-Park gelegene Jugendcamp nimmt immer konkretere Gestalt an. In den nächsten Tagen werden zwei große Seecontainer aufgestellt, die den zeltenden Zeitgenossen als Versorgungsgebäude dienen sollen. Die vorbereitenden Arbeiten dafür laufen derzeit auf Hochtouren.

Die umgebauten Seecontainer, jeder etwa 18 Quadratmeter groß, bieten Platz für eine WC-Anlage, eine Teeküche, einen Aufenthaltsraum sowie einen Lagerraum. Draußen wird zudem eine überdachte Terrasse angelegt, falls der Regen einmal zu stark prasseln oder die Sonne zu heftig scheinen sollte. Laut Peter Strauch, Erster und Technischer Beigeordneter der Stadt Baesweiler, wird die Nutzung des Zeltplatzes an das Mieten der behindertengerecht ausgestatteten Versorgungscontainer gekoppelt sein.

Rund 60.000 Euro

Das für Privatleute und wohl vor allem für Vereinsgruppen interessante neue Angebot im Carl-Alexander-Park soll in wenigen Wochen starten. In einigen Tagen werden laut Strauch die beiden Container angeliefert, danach beginnen die Installations- sowie Plattierungsarbeiten. Insgesamt lässt sich die Stadt Baesweiler die Ausstattung des Jugendcamps rund 60.000 Euro kosten.

Apropos Geld: Das Zelten im CAP wird es nicht zum Nulltarif geben. Die Stadt verlangt für Nutzung von Platz, Containern und Grillanlage - zu den beiden bereits vorhandenen Feuerstellen wird eine dritte hinzukommen - 30 Euro pro Tag (12 bis 12 Uhr am Folgetag).

Darüber hinaus werden weitere 20 Euro für Schlüsselübergabe, Einweisung und Abnahme sowie eine Kaution von 50 Euro fällig. Die Reinigung von Containern und Außengelände ist - wie auf Zeltplätzen üblich - Sache der Camper.

Stadtverwaltung und Stadtrat setzen darauf, dass sich diese einstimmig beschlossene Nutzungsregelung bewähren wird. Andernfalls kann auch eine Anhebung der Kaution auf 150 Euro in Betracht gezogen werden, beschlossen die Stadtverordneten.

Das Jugendcamp-Gelände am Haldenrundweg soll in näherer Zukunft auf jeden Fall frei zugänglich bleiben, an das Aufstellen eines Zaunes ist nicht gedacht. Bereits jetzt wird das Gelände gut genutzt, von den beiden Grillstellen wird gerne Gebrauch gemacht. Und auch der kleine Bolzplatz in unmittelbarer Nähe erfreut sich großer Beliebtheit, wie die Abnutzungserscheinungen des Rasens vor den beiden Toren deutlich zeigen.