Würselen - Sanierung der Obdachlosenunterkunft Würselen verschoben

Sanierung der Obdachlosenunterkunft Würselen verschoben

Von: -ks-
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Der Stadtrat von Würselen hat die Entscheidung über die Sanierung der Obdachlosenunterkunft an der Neustraße in Würselen verschoben. Foto: Karl Stüber

Würselen. Eigentlich war nach intensiven Gesprächen mit Anwohnern geklärt, wie es mit der Obdachlosenunterkunft an der Neustraße in Würselen weitergeht. Das Gebäude muss unbedingt saniert werden. Bei dieser Gelegenheit soll der in die Jahre gekommen Bau um eine Etage aufgestockt werden. So soll Raum für Wohneinheiten geschaffen werden, die jeweils nur noch von einer Person belegt werden.

Die Stadt verspricht sich davon, dass sich so und durch eine vom Landschaftsverband finanzierte qualifizierte Betreuung die Lage der dort Wohnenden verbessert. Die Zahl von maximal 40 Nutzern soll dabei auf Wunsch der Anwohner nicht überschritten werden. Das wollte jetzt der Stadtrat nach Befürwortung durch den Sozialausschuss beschließen.

Allerdings wurde das Thema zu Beginn der Sitzung von der Tagesordnung abgesetzt. Erster und Technischer Beigeordneter Till von Hoegen begründete dies mit unverhofft aufgetretenem weiteren Klärungsbedarf, wie es mit dem Untergrund steht. Das Schlüsselwort lautet „oberflächennaher Alt-Bergbau“, der nicht kartographiert wurde bzw. worüber keine Unterlagen erhalten sind.

„Das veranlasst uns zur Vorsicht.“ Möglicherweise könnten erhebliche Kosten auf die Stadt zukommen, um den Untergrund für die Baumaßnahme zu sichern. Das müsse nun erst einmal genauer geklärt werden. Dann würden die Erkenntnisse und die damit verbundenen Konsequenzen erneut der Politik vorgelegt.

Bislang hat die Stadt Würselen für Umbau und Sanierung der Unterkunft an der Neustraße im aktuellen Haushalt 791.000 Euro bereitgestellt, für 2019 sind weitere 619.000 Euro vorgesehen. Es wird sich nun zeigen, ob diese Mittel noch ausreichen.

 

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