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Broichweiden: Sabine I. verdonnerte Männer zur Hausarbeit

Broichweiden : Sabine I. verdonnerte Männer zur Hausarbeit

Zum fünften Mal regiert in der Session 2004/2005 eine charmante Prinzessin die Närrinnen und Narren in Weiden.

Präsident Hans-Josef Bülles führte Sabine I. (Schulz) im Jugendheim St. Lucia, assistiert vom Vorsitzenden Dieter Heck, in ihre närrischen Amtsgeschäfte ein und hob sie auf den Narrenthron. Mit Begeisterung empfangen, eroberte Ihre Lieblichkeit die Herzen der närrischen Untertanen im Sturm.

Mit ihrer Anordnung aus der närrischen Regierungserklärung, dass alle Männer bis Aschermittwoch den Haushalt führen müssen, rannte sie vor allem bei ihren weiblichen Untertanen offene Türen ein. Bei ihrer Amtsübernahme erhielt sie Rückendeckung durch das frisch gekürte düvelstädtische Prinzenpaar Rudi I. und Anne-Katrin (Mainz) und die noch amtierende Linden-Neusener Prinzessin Elfried I. (Neußmann).

Ihre Aufwartung machten der neuen Weidener Narrenherrscherin Abordnungen aller Würselener Karnevalsvereine, allen voran das Komitee Würselener Karneval mit dem Präsidenten Dieter Pütz an der Spitze. Musikalisch begleitet vom Trompetenkorps Schwarz Rot Aachen stießen die Hölze Päed die Tür zum närrischen Treiben weit auf.

Eisbrecher waren Nachwuchsmariechen Anne Nicole Consoir und die neu formierte Kindertanzgarde mit Selina Deutz, Isabel Kempf, Malin Meyer, Anika Neugebauer, Pia Rothe, Meike und Pia Simons, Elisa Vonderbank und Vanessa Wezel. Bei ihrem Anblick schlugen die Herzen vieler Mütter und Großmütter höher. Starken Beifall ernteten aber auch die Schüler- und die Jugendgarde, ebenfalls ein Indiz für ausgezeichnete Jugendarbeit im Verein.

Ein letztes Mal kehrte die spanische Prinzessin Mercedes I. (Kempf) ins karnevalistische Rampenlicht zurück. Sie bedankte sich bei allen Närrinnen und Narren für die in ihrer Amtszeit gewährte große Unterstützung. Platz machte sie für ihre Nachfolgerin Sabine I.. Ihr wurde ein stürmischer Empfang bereitet, als sie mit ihrem Till Angela Bülles, ihrem Mundschenk Anita Deutz, ihrem Bäcker Mercedes Kempf und ihrem Pritschenmeister Günther Görtzen sowie mit ihren Fahnenschwenkern Silke Cybulski und Steffi Einecke Einzug hielt.

Freudig stimmte das närrische Fußvolk nach der Übergabe des Zepters in ihren Schlachtruf ein: „Unter der Sonne des Düvels geboren, dem Brauchtum mit allem verschworen. Ob als Fahnenschwenker, Pritschenmeister oder Prinzessin möchte ich Freude bereiten, mit euch und den Hölze Päed durch Weiden reiten.”

Zu Ehren der neuen Narrenherrscherin legte Prinzenmariechen Tanja seinen neuen Tanz flott auf die Bretter. Die Glückwünsche aller Bürgerinnen und Bürger in der Düvelstadt überbrachte Bürgermeister Werner Breuer. Ihm schlossen sich viele Gratulanten aus Weidener Vereinen an, die damit ihre Untertänigkeit bekundeten.

Souveräne Leitung

Weit aus schlug das Stimmungsbarometer bei „De Halunke” (Stolberg). Einen Angriff auf die Lachmuskeln startete „Deä Müllmann” (Frank Bühler) aus Viersen. Tänzerisch groß heraus kam die Narren- und Piratengarde aus Stolberg-Vicht mit ihrem Showtanz in der Regie von Präsident Hartmuth Schmid. So richtig auf die Stimmungspauke hauten die „Wöschelter Jonge” mit ihrem Frontmann Rüdiger Voss. Souverän zog auf der Bühne beim närrischen Spektakel 2004 wieder Präsident Hans-Josef Bülles die Fäden.