Baesweiler: „Rheinische Nacht“ der Narrenzunft entfacht einen Sturm

Baesweiler: „Rheinische Nacht“ der Narrenzunft entfacht einen Sturm

Unterschiede waren kaum auszumachen. Draußen tobte ein Herbststurm, drinnen — im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums — entfachte die Karnevalsgesellschaft Narrenzunft ebenso stürmische Zeiten. Die KG feierte mit einigen hundert Besuchern die „Rheinische Nacht“. Dazu hatten die Narren um ihren Vorsitzenden Antoni Messias viel Kölner Prominenz ins PZ geholt.

Doch bevor es auf der Bühne „zur Sache“ ging präsentierte die KG zunächst ihren ganzen Stolz. Die Nachwuchsabteilung zählt fast 100 Kinder und Jugendliche. Was die „Kids“ so drauf haben, ließ KG-Präsident Udo Kriz zeigen. Der Moderator ließ eingangs die Kindergruppe und auch die Juniorinnen tanzen und freute sich, dass die jungen Narren mit sehr viel Applaus bedacht wurden. Dieser Beifall kam auch von einigen Ehrengästen, zu denen Ortsvorsteher Willi Feldeisen und auch die Technische Dezernentin Baesweilers, Iris Tomczak-Pestel, gehörten.

Pfundig und witzig: Die TV-erfahrene Komödiantin „de Frau Kühne“ hatte in Baesweiler so etwas wie ein Heimspiel. Fotos (2): Sigi Malinowski Foto: Sigi Malinowski

Mitglieder ausgezeichnet

Die KG nimmt schon seit Jahren die Rheinische Nacht zum Anlass, sich bei einigen Mitgliedern zu bedanken. So zeichneten Antoni Messias und Klaus Richter den Präsidenten Udo Kriz und Fähnrich Marcel Counotte für 22-jährige Treue aus. Für besondere Verdienste beglückwünschte die KG ihre Mitglieder Melina Messias, Hans Bauer, Ralf Pagen, Edi Ksellmann und Michael Coers. Sie bekamen zudem vom Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise durch VKAG-Mitglied Olaf Wabbals Verdienstorden ausgehändigt.

Mit dem wirbelnden Tanz von Hannah Leven endete der eigene Vorstellungsteil, und viele Spitzenkräfte des Rheinischen Karnevals stürmten die Bühne. Dazu zählte Eisbrecherin „de Frau Kühne“, die schon nach wenigen Minuten das Publikum aus der Reserve lockte wie auch die Band „Zollhuus Colonia“ und die „Micky-Brühl-Band“. Zwischendurch marschierte die KG Heistern auf, dann riss Martin Schopps das Publikum mit seinen Spässen vom Stuhl, bis kurz vor Mitternacht „De Boore“ den rassigen Schlusspunkt setzten. Damit war die Rheinische Nacht aber noch lange nicht beendet . . .

(mas)
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