Herzogenrath: Reimund Billmann ist Ehrenmitglied der CDU Herzogenrath

Herzogenrath: Reimund Billmann ist Ehrenmitglied der CDU Herzogenrath

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbands stand die Ernennung des seit 1989 ununterbrochen amtierenden Fraktionsvorsitzenden Reimund Billmann zum Ehrenmitglied.

Billmann, so legte Vorsitzende Marie-Theres Sobczyk dar, habe die CDU in Herzogenrath und der Städteregion seit Jahrzehnten mit geprägt: als Landtagsabgeordneter, Fraktionsvorsitzender in der Rodastadt, als Mitglied des Städteregionstags und Vorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung. Zudem sei er in einer Vielzahl von Vereinen tätig, unter anderem ist er Vorsitzender des Verschönerungsvereins Klinkheide. Billmann werde einmal „große Fußstapfen“ hinterlassen, würdigte Sobczyk, für Nachfolger werde es nicht leicht sein, diese auszufüllen.

„Ich bin völlig überrascht“, stellte der frischgebackene Ehrenvorsitzende in seiner Dankadresse fest und wunderte sich, dass im Vorfeld nichts „durchgesickert“ sei. Alle erreichten Ziele, so betonte er, seien ohne gute Teamarbeit nicht möglich gewesen, „für die ich mich herzlich bedanken möchte!“ Billmann weiter: „Ferner möchte ich betonen, dass alles dies über Jahrzehnte hinweg nicht ohne die Rückendeckung meiner besseren Hälfte, meiner lieben Frau Hedwig, möglich gewesen wäre.“

Marie-Theres Sobczyk hatte die Mitglieder zur Hauptversammlung in der Tenne des „Seehofs“ begrüßt. In ihrem Bericht ging sie besonders auf die Situation der Flüchtlinge in der Stadt ein. Sie stellte heraus, dass es in Herzogenrath gelungen sei, schutzbedürftigen Menschen eine gute Willkommenskultur zu bieten, dank der Vielzahl ehrenamtlicher Helfer.

„Wir schaffen das“

„Wir schaffen dies auch weiterhin“, legte Sobczyk dar: „Wenn die Rahmenbedingungen zukünftig besser planbar werden.“

Geschäftsführerin Gabriele Spiertz informierte über die Mitgliederstatistik sowie über die Entwicklung des Mitgliederbestands in den vergangenen fünf Jahren. Sie schloss die Bitte an, den Stadtverband bei der Suche nach Neumitgliedern zu unterstützen. Die Kassenprüfer Dr. Matthias Betsch und Peter Servas berichteten über eine ordnungsgemäß geführte Kasse.

Der stellvertretende Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Hendrik Schmitz ging in seinem Grußwort auf die Gründung der Partei, die mittlerweile 70 Jahre zurückliegt und die anstehenden Feierlichkeiten auf der Burg Stolberg ein. Ferner warb er für eine europäische Lösung in der Flüchtlingsfrage. Für ihn heißt das: „Nur wer wirklich Schutz benötigt, bekommt ihn auch. Dazu sind kontrollierte Einreisen an den EU-Außengrenzen und eine gerechte Verteilung der Schutzbedürftigen auf alle europäischen Länder notwendig.“

Der Geschäftsführer der enwor — energie & wasser vor Ort GmbH, Herbert Pagel, stellte in einem Vortrag noch den Energieversorger vor. In einem kurzen Filmbeitrag informierte er die Mitglieder ferner über die Beteiligung der enwor an dem weltweit größten Offshore-Windpark auf Borkum. Zum Ende der Versammlung berichtete der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende und Merksteiner Ortsverbandsvorsitzende Dieter Gronowski den Mitgliedern noch über das gedeihende Projekt „Volkspark Merkstein“.

(fs)