Regina Schumachers stellt Kunstwerke im Energeticon aus

Ausstellung : Regina Schumachers zeigt ihre Werke im Energeticon

Die ehemalige Alsdorferin Regina Schumachers, Tochter von Karl und Regina Koerner, stellt auf Einladung des Energeticons, Konrad-Adenauer-Allee 7, bis einschließlich Ostern 2019 circa zwanzig – teils großformatige Gemälde - im Wellenraum aus.

Zur Vernissage am Sonntag, 4. November, 11 Uhr, wird die Meisterschülerin von Professor Markus Lüpertz im Bergkittel ihres Vaters, bis zu seiner Pensionierung Ausbau-Ingenieur auf der Grube Anna, erscheinen. Kuratorin der Ausstellung ist Christine Giesen, ebenfalls ehemalige Alsdorferin, die extra aus Madrid anreisen und die Einführungsrede halten wird. Sie ist Kunstsachverständige für die Museen der spanischen Hauptstadt.

Sie schreibt über Schumachers Malerei: „Der Mensch, die Arbeit, die damit verbundenen Gefahren, ein Thema, so alt wie die Menschheit selbst, wird hier verarbeitet – mal in kontrastreicher üppiger Farbenvielfalt, mal mit reduzierter Palette, immer jedoch mit kräftigem, energischem Pinselstrich.

Regina Schumachers legt vorbehaltlos Gefühle in diese Bilder“. Die Faszination für den Bergbau entstand schon während ihrer Zeit als Gymnasiastin. Der Vater organisierte damals eine Grubenfahrt auf Anna für die gesamte Klasse. Hier begegneten ihr zum ersten Mal die imposanten Maschinen, der Grubenausbau, die Arbeit der Bergleute, Hitze und Staub und die speziellen Geräusche sowie Farben von Signallichtern, Hinweisschildern, Helmen, Ketten und so weiter.

Weitere Grubenfahrten folgten, im vergangenen Jahr auf Prosper Haniel, einer der beiden letzten aktiven Zechen im Ruhrgebiet, die Ende des Jahres schließen werden, Die Malerin, deren Ehemann in Aachen Bergbau studierte, lebt in Dorsten an der Grenze zwischen Ruhrgebiet und Münsterland. Aus Münster kommt die Sängerin und Stimm-Künstlerin Elke Wehling. Gemeinsam werden sie zum Thema „Heilige Barbara“ und – inspiriert vom Wellenraum - „Sonne“ mit ihren Stimmen improvisieren.

Regina Schumachers und Christine Giesen würden sich sehr freuen, zur Vernissage viele ehemalige Freunde und Bekannte, Nachbarn, ehemalige Lehrer und Mitschüler wiederzusehen.

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