Regina Schumachers stellt Bilder im Energeticon aus

Spuren der Bergbaugeschichte : Regina Schumachers stellt im Energeticon aus

„Die Kohle ist bunt": Das ist der Titel der Ausstellung mit Werken von Regina Schumachers im Wellenraum des Energeticon. Ausgestellt hat die ehemalige Alsdorferin 23, teils großformatige Gemälde.

Die Werke mit deutlich sichtbaren Spuren der Bergbaugeschichte sind teils in kontrastreicher üppiger Farbenvielfalt, stets jedoch mit kräftigem Pinselstrich gemalt. Die alten Gebäude und Maschinen des Steinkohlebergbaus sind, wenn bisweilen auch verfremdet, zu sehen.

So ist beispielsweise auf einem der zwei mal drei Meter großen Bildern eine Dampfmaschine abgebildet. Die heilige Barbra zeigt die Malerin, eine Meisterschülerin von Professor Markus Lüpertz, in einem kleineren Format. Auch das Energeticon findet sich in ihren Werken wieder.

Zur Vernissage erschien Regina Schumachers, die heute in Dorsten lebt, im Bergkittel ihres Vaters Karl Koerner, der bis zu seiner Pensionierung Ausbau-Ingenieur auf der Grube Anna war. Mit Stöcken und ihren Stimmen, inspiriert vom Wellenraum, interpretierten Regina Schumachers und Künstlerin Elke Wehling ein paar Bilder - unter anderem das zum Thema „heilige Barbara“. Die ehemalige Alsdorfer Christine Giesen führte in die Ausstellung ein. Die Kunstsachverständige für die Museen der spanischen Hauptstadt reiste extra aus Madrid an.

Begrüßt wurden die Gäste der Vernissage von Alsdorfs Vize-Bürgermeister Friedhelm Krämer: „Wer die Bilder betrachtet, der spürt stets eine tiefe Hingabe an die Motive, der spürt eine ungeheure Faszination, die sie auf die Malerin und damit auch auf den Betrachter ausüben." Bis einschließlich Ostern 2019 ist die Ausstellung zu sehen.

(dag)
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