Alsdorf: Rege Nachfrage nach Baugrund am Annapark

Alsdorf : Rege Nachfrage nach Baugrund am Annapark

Am Willy-Brandt-Ring auf dem Annagelände werden weitere Baulücken geschlossen. Auf dem südlichsten Areal des Wohngebiets, das gleich an den Annapark angrenzt und seinen Namen trägt, befinden sich derzeit zwei Mehrfamilienhäuser im Bau.

Das Gelände wird von der landeseigenen Entwicklungsgesellschaft „NRW.Urban“ entwickelt und vermarktet. Die Grundstücke für Mehrfamilienhäuser seien so gut wie alle verkauft, erklärte Udo Klösgen, „NRW.Urban“-Projektmanager für das Annagelände auf Anfrage unserer Zeitung. Die Nachfrage nach Grundstücken für Einfamilienhäuser sei ebenfalls sehr rege, man arbeite nach Liste ab.

Zwei Mehrfamilienhäuser befinden sich derzeit im Bau am Willy-Brandt-Ring. Foto: Tom Vogel

Direktausbau problematisch

Darüber ist Klösgen sehr froh. Bei einigen Anwohnern der Schachtstraße hatte sich bereits ein wenig Unmut geregt darüber, an einer Straße zu wohnen, die lediglich ein Provisorium ist. Das soll sich nun baldmöglichst ändern. Wenn die restlichen Einfamilienhäuser auf dem Areal an der Schachtstraße in den Bau gehen und die Hausanschlüsse liegen, soll die Straße ausgebaut werden. Das vorher zu tun, sei problematisch, erklärte Klösgen, weil sonst nicht nur die schweren Baufahrzeuge die neue Straße stark beanspruchen und eventuell beschädigen, sondern die Straße später außerdem wegen neu hinzukommender Hausanschlüsse immer wieder aufgerissen werden müsse.

Die Folge: es entstehe ein Flickenteppich auf der Straße, den vor Ort niemand habe wolle. Insofern habe man versucht, einen gangbaren Mittelweg zu gehen. Denn, so betont Klösgen, er könne es sehr gut verstehen, wenn sich Anwohner nach einer gewissen Zeit des Wohnens an der provisorischen Straße darüber beklagten. Deshalb hofft er, nun so schnell wie möglich mit dem Ausbau der Straße beginnen zu können.

Zusätzliche Kosten kommen auf die privaten Bauherren an der Schachtstraße damit aber nicht zu. „NRW.Urban“ hat die Grundstücke nicht nur saniert und vermarktet sie, die Gesellschaft ist außerdem Erschließungsträger und übernimmt die Kosten der Erschließung damit selbst.

Zu den Zielen auf dem innerstädtischen Areal gehört die Schaffung von Wohnraum in Form von Ein- und Mehrfamilienhäusern und Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor. Seit 1995 entwickelt „NRW.Urban“ das Gelände als Treuhänderin des Grundstücksfonds Nordrhein-Westfalen für das Land in Zusammenarbeit mit der Stadt Alsdorf.