Nordkreis: Realschule Alsdorf: Kurioses zum Abschied aus Ofden

Nordkreis: Realschule Alsdorf: Kurioses zum Abschied aus Ofden

Sie konnten sich noch sehr genau an den Umzug der Realschule aus Alsdorf-Mitte an den Standort Ofden erinnern, es war kurz vor ihrem Schulabschluss im Herbst 1966: Einige Ehemalige hatten den Weg zum Abschiedsfest ihrer alten Schule aus den Räumlichkeiten an der Theodor-Seipp-Straße gefunden, um noch einmal in Erinnerungen zu schwelgen.

Ebenfalls zum Ende der 60er Jahre ist ein Hilfskrankenhaus für den atomaren Ernstfall in die Bunkeranlage unter dem Schulgebäude eingezogen. Dessen Geschichte wurde von Lehrerin Anne Langer und zwei neunten Klassen hervorragend aufbereitet und den Besuchern des Festes präsentiert. So konnten Osman Sungun, Enes Saraçl, Phil Thelen, Aleyna Kaman und die anderen Beteiligten viel über die Luftfilteranlagen, die Dekontaminations- und Operationsräume im Bunker berichten.

In der Aula führten ihre Mitschüler derweil das „Dschungelbuch“ als kurzes Theaterstück auf, es sang der Chor und in den Sketchen der achten Klassen war die Schule „on fire“. Mit Feuer und Flamme war auch der journalistische Nachwuchs der Schule dabei, das bunte Geschehen auf dem Schulhof und in den Gängen für die Abschlusszeitung zu dokumentieren.

Beispielsweise als Rektorin Reinhild Behr-Bennemann konservierte Weinbergschnecken und Nattern aus der Biologiesammlung, Schulstühle oder die Schuluhr versteigerte, und eine Streetdance-Gruppe unter Anleitung von Guido Kreiten ihr Können bewies. Überall in der Schule wurde von den Schülern Programm geboten, die sich so gebührend von der Lehrstätte verabschiedeten.

(js)
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