Würselen: Prosit der Gemütlichkeit: Vereine organisieren Oktoberfest

Würselen: Prosit der Gemütlichkeit: Vereine organisieren Oktoberfest

In Blau und Weiß zogen das Jungenspiel Nassau, die St.-Sebastianus-Schützen, der Karnevalsverein „Hölze Päed“ und der Weidener Turnverein mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr, Löschzug Broichweiden, zum siebten Mal in Folge ein zünftiges Oktoberfest im Festzelt am Holzweg auf.

Erneut konnten die Veranstalter mit der Resonanz durchweg zufrieden sein. Auf Wunsch des neuen Zeltwirtes wurde das weiß-blaue Spektakel bereits am Vortag durch eine Party bis weit in die Nacht hinein „eingeläutet“.

Ganz nach dessen Geschmack heizten die verpflichteten Disjockeys dem überwiegend jungen Publikum pausenlos ein. Kondition war gefragt!

Zum zünftigen Fest konnte der Sprecher der Gemeinschaft, Hans-Josef Bülles, ein gemischtes Publikum — auch Gäste aus Belgien — begrüßen. Bei Dieter Peters, der von Anfang an bei der Organisation „mitmischt“, bedankte er sich. Dann war der Augenblick gekommen, da Bürgermeister Arno Nelles mit zwei kräftigen Schlägen, untermalt von Böllerschüssen, die Egon Donath und Stefan Reim zeitgleich abfeuerten, das erste Fass anstach und vernehmlich „O zapft is“ verkündete. „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ folgte auf den Fuß, nicht nur einmal an diesem langen Abend.

Wie schon im letzten Jahr war fortan die aus dem Schwarzwald angereiste Partyband „Park & Ride“ in ihrem Element, so dass stimmungsmäßig alle Semester auf ihre Kosten kamen. Zum zweiten Male gestalteten das Blasorchester Schaufenberg und das Musikkorps St. Josef Teveren am Tag danach im Nachmittag ein grandioses Konzert. Sie boten ein abwechslungsreiches Programm mit vielen „Ohrwürmern“. Aus der Ferne grüßten deren Komponisten, von Henri Mancini und Leonard Cohen über Ernst Mosch und Bert Kaempfert bis zu Udo Jürgens. Die geforderten Zugaben wurden angesichts der Begeisterung der Besucher ohne Wort und Weise bereitwillig gewährt.

(ehg)