Würselen: Plan für Singer-Gelände nimmt Form an

Würselen: Plan für Singer-Gelände nimmt Form an

Kritisch hinterfragte CDU-Stadtverordneter Manfred Wirtz im Stadtraat die Rodungsarbeiten auf dem Singer-Gelände: „Ist das nicht sehr voreilig?” Es sollen Bäume gefällt worden sein, die unter die Baumschutzsatzung fallen. Technischer beigeordneter Till von Hoegen informierte, dass seit vier Jahren eine Abrissgenehmigung für die leerstehende Fabrik vorliege.

Der Immobilienbesitzer müsse der Verkehrssicherheitspflicht Rechnung tragen und argumentiere, dass durch besser Einsicht in das Gelände der Vandalismus abnehme. Wiederholt musste die Feuerwehr anrücken. Überprüft würde, ob gegen die Baumschutzsatzung verstoßen worden sei.

„Wichtige Entscheidungen zum Singer-Gelände stünden an”, bemerkte Karl-Jürgen Schmitz (CDU) in seiner Haushaltsrede. „So hat erst am Montag im Rahmen der Fraktionsvorsitzendenkonferenz ein privater Investor die ersten Pläne für eine zukünftige Bebauung vorgestellt. Es gilt jetzt, die Pläne mit den Bedürfnissen und dem Bedarf der Stadt Würselen abzustimmen.”

Die Entwicklung des Singer-Geländes zählt nach Einschätzung von Stefan Mix (SPD) zu den Hauptaufgaben der städtischen Planungsüberlegungen. „Hier muss bald etwas passieren. Eine Mischung aus Geschäften und hochwertigem Wohnen kann wichtige Impulse für die Belebung der Innenstadt geben. Wir sind zuversichtlich im April notwendige Grundsatzentscheidungen treffen zu können. Wer hier Entwicklung möchte, der muss sich auf Bewegung einstellen.”

FDP-Fraktionsvorsitzender Hans Carduck zeigte sich zuversichtlich mit dem Eigentümer und einem Investor, „die Brache zu einem neuen blühenden Mittelpunkt für unsere Stadt zu gestalten.”

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