Baesweiler: Perfekt eingespielt: Diana und Dimiter Kaltchev in der Krypta

Baesweiler: Perfekt eingespielt: Diana und Dimiter Kaltchev in der Krypta

Wer den Weg in die Krypta der St. Petrus-Kirche gefunden hatte, wurde mit bezaubernder Musik belohnt. Künstlerehepaar Diana und Dimiter Kaltchev hatte ein Programm für Mezzosopran und Gitarre zusammengestellt, maßgeschneidert für die Vorweihnachtszeit.

Volkslieder aus der Feder des Impressionisten Manuel de Falla bildeten den Auftakt, bei denen vor allem die lyrisch-schwermütige „Asturiana“, das anmutige „Jota“ und das temperamentvolle „Cancion“ Anklang fanden. Bereits hier konnte Diana Kaltchey mit ihrer gefühlstiefen Stimme überzeugen, während sich Dimiter Kaltchev keineswegs nur auf begleitende Untermalung beschränkte, sondern hohes virtuoses Können offenbarte.

Ebenso bei Federico Garcia Lorcas „Nana de Sevilla“ und „El café de Chinitas“ mit manischen Motivwiederholungen. Sehr gegensätzlich im Charakter wirkten danach die beiden Lieder „El tra la la y el punteado“ und „Ay majo mi vida!“ von Enrique Granados: heiter und fröhlich das erste, traurig das zweite. Von Joaquin Rodrigo erklangen „Adela“, „Coplas del Pastor enamorado“ und „Pastorcito santo“.

Dann gab es ein Stück aus der bulgarischen Heimat Dimiter Kaltchevs: das „Heiducken-Lied“. Auch zeigten sich die Kaltchevs als perfekt eingespieltes Duo. Den Schlusspunkt setzten sechs Volkslieder von Brahms. „Guten Abend, gute Nacht“ traf perfekt die Stimmung des Publikums, es dankte mit lang anhaltendem Applaus.

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