Würselen: Patientenverfügung: Infos von Arzt und Anwalt

Würselen: Patientenverfügung: Infos von Arzt und Anwalt

Ob durch einen Unfall, eine Krankheit oder altersbedingt — plötzlich kann eine Situation entstehen, in der man sich nicht mehr verständlich machen kann. Dann ist es entscheidend, dass die eigenen Vorstellungen zur medizinischen Behandlung festgehalten wurden — in einer Patientenverfügung.

Doch was ist das genau? Worauf muss ich achten? Welche Gefahren lauern? Darüber informieren Dr. Till Wagner, Chefarzt der Klinik für Schmerztherapie und Palliativmedizin am MZ, sowie Christiane Willms, Rechtsanwältin der Kanzlei Schneider & Dr. Willms. Am Mittwoch, 10. September, findet die Informationsveranstaltung ab 18 Uhr im Hörsaal der Pflegeschule des MZ, Mauerfeldchen 25 in Würselen, statt. Am Donnerstag, 25. September, ist die Veranstaltung ab 18 Uhr im Barbarasaal des MZ, Dr. Hans-Böckler-Platz 1 in Bardenberg. Der Eintritt ist kostenfrei.

Folgende Vorträge sind geplant: „Unterschiedliche Aspekte und Ansätze einer Patientenverfügung und deren Verbindlichkeiten“ von Chefarzt Dr. Till Wagner sowie „Wirksamkeitsvoraussetzungen, Reichweite und notwendige juristische Rahmenbedingungen von Patientenverfügungen“ von Rechtsanwältin Christiane Willms. Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Willenserklärung. „Mit ihr wird vorsorglich festgelegt, welche medizinischen Maßnahmen im Notfall gewünscht sind, wenn man selbst nicht mehr entscheiden kann“, informiert Christiane Willms. „Mit ihr wird das Selbstbestimmungsrecht gewahrt, auch wenn die eigene Einwilligungsfähigkeit nicht mehr gegeben ist.“ Eine Patientenverfügung steht meist im Zusammenhang mit der Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen.

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