Alsdorf: „Paradise Of Pain”: Sänger glänzen in selbst gemachten Outfits

Alsdorf: „Paradise Of Pain”: Sänger glänzen in selbst gemachten Outfits

Selbermachen ist hier ganz klar Trumpf. So lautet die Devise beim Musical „Paradise Of Pain”, das am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Juni, vom Städtischen Jugendchor mit Unterstützung des Städtischen Kinderchores auf die Bühne der Stadthalle gebracht wird.

Singen, spielen, tanzen - das ist das eine. Doch natürlich müssen auch peppige Kostüme her. Und die werden von den Kindern und Jugendlichen mit Unterstützung ihrer Eltern und Großeltern selbst angefertigt, damit sie unverwechselbar sind. Zunächst einmal galt es für die kleinen „Musicalstars”, zu Hause die Verkleidungs- und Altkleiderkiste nach Brauchbarem zu durchwühlen. Alles kann verwendet werden: Hosen, Leggings, Strumpfhosen, Socken, Stulpen, T-Shirts, Hemden, Pullover, Tücher oder Stoffreste.

Es sollte bequem sein

Einzige Vorgabe der Regisseurinnen Vera Kerkhoffs und Sarah Kühne: Die himmlischen Wesen benötigen für ihr Outfit „Nudeltöne” - also helle Farben wie Sand, Beige, Hellbraun oder Kaki. Die Höllenbewohner hingegen sollen ihre Outfits möglichst dunkel in Rost-, Grau- oder Dunkelbrauntönen halten. Ganz wichtig: Das Kostüm sollte nicht zu eng sein. Schließlich müssen sich Oberengelin Angelina und ihre „Engelelfenfeen” sowie Höllenvorsteherin Mephista und ihre Hölleninsassen gut bewegen können, damit das turbulente Spektakel, in dem Himmel und Hölle aufeinander prallen, auch ein voller Erfolg wird.

Dazu wurde bei den in die Musical-Vorbereitung integrierten Schneider-Workshops eifrig zugeschnitten und genäht. Diese „Basisklamotten” der Darsteller wurden zu individuellen Kostümen weiterverarbeitet. Somit sieht jedes Kostüm anders aus. Durch die genutzten Stoffe und Materialien ist jedoch ein roter Faden bei allen Outfits zu erkennen. Unterstützung gab es von Schneidermeisterin Dina Sabbar aus Aachen, die zudem die Kleider der Hauptdarstellerinnen anfertigte.

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