Baesweiler: Oktoberfest zieht die Besucher nach Baesweiler

Baesweiler: Oktoberfest zieht die Besucher nach Baesweiler

Zwei „Mäuseschläge“ und ein richtiger Hammerwumms: Da floss das Bier beim Baesweiler Oktoberfest. Herbert Geller, Vize-Bürgermeister der Stadt, machte zum offiziellen Fassanstich am Reyplatz zunächst in Zurückhaltung. Doch beim dritten Schlag — und besten Tipps von Gastronom Friedel Schleiden — war‘s dann soweit. Baesweilers Oktoberfest, vom Gewerbeverband ausgerichtet, hatte nun auch seine offizielle „Freigabe“.

Da strömten die Menschen die 1,7 Kilometer lange Einkaufs- und Festmeile schon in bester Laune herauf und herunter. Um Hax‘n oder Weißwürschtl zu probieren. Aber auch, um die Gegensätze zu genießen.

Während hier die deftigen Speisen und das dazu passende Bier kredenzt wurde, labten sich bei fast schon frühlingshaften Wetterbedingungen die Menschen an anderer Statt am Alternativprogramm. Das hieß entweder Cremetorte oder Erdbeerbecher. Ebenso wie die musikalischen Komponenten zum Oktoberfest — das mit dem verkaufsoffenen Sonntag gekoppelt war — in alle Richtungen gingen. Hier die live vorgetragenen Märsche oder Polka, dort per Konserve „Maroon 5 und Christina Aguilera“.

Eine „Sause“ für alle

Baesweilers Oktoberfest ist eben eine „Sause“ für alle. Das merkten die Veranstalter auch an den Besucherströmen, die nicht allein aus den „eigenen“ Dörfern ins Zentrum flossen. Um beispielsweise der Wiesn-WM am Reyplatz zuzusehen — oder auch selbst mitzumachen. Diesmal hatten die Veranstalter auch einen eigenen Wettbewerb für Frauen eingerichtet, bei dem Eierlaufen, Maßstemmen und andere Spielchen im Mittelpunkt standen. Letztlich bestach das Oktoberfest wiederum mit seiner Vielfalt und der bewährten Mischung aus Information und Unterhaltung.

(mas)