Oktoberfest in Baesweiler

Gute Stimmung : Oktoberfest in Baesweiler

Da störte auch der heftige Wind nicht, als ab 13 Uhr die Geschäfte in der Innenstadt öffneten und mehr und mehr Leute zum „Festäng“ Oktoberfest zog.

Unterhaltsamer konnte Baesweiler kaum in den Oktober hinein feiern. Der beginnt zwar erst Morgen, aber in der Musikstadt Baesweiler ging es schon am gestrigen Sonntag sehr feierlich und locker zu. Da störte auch der heftige Wind nicht, als ab 13 Uhr die Geschäfte in der Innenstadt öffneten und mehr und mehr Leute zum „Festäng“ Oktoberfest zog.

Wie beispielsweise am Kirchplatz, an dem unter anderem das Settericher Ensemble „Young Spirits“ (KAS) auf der Bühne tanzte und mit dem „Starlight-Express“ begeisterte., Unter den Zuschauern waren dabei auch der Old-Scool-DJ Alfred Kutzob mit seiner Lebensgefährtin Lis Geurts, die morgens noch am Timmendorfer Strand flanierten und direkt zum Oktoberfest durchstarteten. „Das ist das Stärkste, was ich in letzter Zeit gesehen habe“, lobte Musikfachmann Kutzob das Ensemble um Chefin Pia Jansen. Abgelöst wurden die Tänzerinnen der Spirits von der Rockgruppe „LostinMusixs“, die einige Welthits coverten.

Der gebürtige Baesweiler Pascal Krohn und seine Jungs machten Lust auf Tanzen. So zum Beispiel mit Eric Claptons Hit “Leila“ oder auch mit dem „Highway to Hell“ der australischen Superstars „AC DC“ oder „Whisky in the Jar“ von „Thin Lizzy“ gehörten zum Repertoire der Jungs, die sehr viel Beifall einheimsten. Ganz anders war dabei die holländische Spjaskapell aus Waubach gepeilt. Die Damen und Herren zogen in 20köpfiger Besetzung durch die herbstlich sehr schön geschmückte Einkaufsmeile und freuten sich mit ihrer Brass-Musik „einmal Prinz zu sein“. Autos, viel Mode auf Laufstegen und in den Geschäften machten das vom Gewerbeverband Baesweiler und seinem Chef Ralf Schmitz organisierte Oktoberfest zu einem Vergnügen mit ganz hohem Unterhaltungswert. Die Spezialitäten aus den Kochtöpfen und Grills einbezogen. In der Kückstraße hatten die Geschäftsleute mit Lucas Jansen einen großen Wurf getan. Der junge Sänger und Gitarrist begeisterte mit US-Folk-Rock ebenso wie mit dem Welthit „Samba pa Ti“ von Carlos Santana.

Ferdinand Ruers, ansässiger Juwelier in der Kückstraße war begeistert. „Der Junge hat eine Wahnsinnsstimme“, stand Ruers mit dieser Meinung bei weitem nicht allein da. Am Reyplatz unterhielt DJ Dete Schönebeck die Leute, bis die Alphornbläser der Blaskapelle Oidtweiler übernahmen und auch die Tanzwerkstatt Nina Otten viel Beifall erhielt. Zudem wurden an einem Glücksrad am Reyplatz viele Gutscheine verlost. Einen „Gutschein“ hielt auch Petrus für die Feiernden in Baesweiler parat. Es blieb überwiegend (äußerlich) trocken.

(mali)
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