Neujarsempfang am Heilig-Geist-Gymnasium in Würselen

19. Neujahrsempfang : Engagierte Schüler des HGG stehen im Rampenlicht

Zum mittlerweile 19. Neujahrsempfang am Heilig-Geist-Gymnasium (HGG) in Würselen begrüßte Oberstudiendirektor Christoph Barbier zahlreiche Gäste, unter ihnen stellvertretend für den Schulträger und die Stiftung den Provinzial der Provinz Europa, Pater Emeka Nzeadibe.

Sein Dank galt Pater Konrad Breidenbach, Pater Emeka Nzeadibe und den Musikanten für den gemeinsamen gestalteten Gottesdienst sowie die schwungvolle Einstimmung im PZ.

In der Ansprache betonte Christoph Barbier: „13 Jahre nach Einführung von G8 ist nun im Landtag die Entscheidung gefallen, in NRW ab dem kommenden Schuljahr wieder das Abitur nach 13 Jahren einzuführen. Da Bildung und Erziehung junger Menschen aber nicht vorrangig ökonomisch motiviert sein sollte und das Wachsen und Reifen junger Menschen eben auch – individuell sicher unterschiedlich - Zeit braucht, ist eine Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren durchaus zu begrüßen“.

Barbier: „An unserem Gymnasium herrscht ein besonderer Geist. Basierend auf einem modernen christlichen Menschenbild bieten wir jungen Menschen die Erfahrung des Angenommenseins in einer offenen, vertrauensvollen und begeisternden Atmosphäre. Durch eine sinnvolle Kombination aus persönlicher und fachlicher Bildung ermöglichen wir eine tragfähige Werteorientierung sowie eine ganzheitliche Vorbereitung auf ein gelingendes Leben.“

Wie in vergangenen Jahren haben auch im Jahr 2018 wieder Schüler auf verschiedenen Gebieten besondere Leistungen erbracht, die der Schulleiter öffentlich würdigte. Das Sprachzertifikat Französisch (DELF) erhielt Maurice Engels. Martha Birken, Christina Nagy und Tabea Odak haben das Finale des Certamen Carolinum erreicht. Tabea Odak erreichte einen der drei ersten Plätze, verbunden mit der Aufnahme in die Studienstiftung des dt. Volkes, Martha Birken erhielt den Preis des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW und Christina Nagy konnte sich gleich über zwei Preise freuen: zum einen über den Preis des Vereins „pro lingua Latina“ und über die Teilnahme am Certamen Ciceronianum 2019 in Arpino/Italien, wo sie die Schule und NRW vertritt.

Ella Hakes und Tim Bündgens haben sich als Medienscouts ausbilden lassen. Sich für andere einsetzen beziehungsweise Vorbild sein bei den Schulsanitätern, konkret bei Niclas Fuhrmann, Tobias Herff und Annika Völker. Danilo Vasilkevic hat an der Biologie-Olympiade teilgenommen und in NRW den 16. Platz erreicht. Da er damit zu den 40 Besten in NRW gehört, wird er zur Feierstunde mit Urkundenverleihung am 25. Januar 2019 nach Münster eingeladen.

Mihaela Radut hat an der Chemie-Olympiade teilgenommen und ebenfalls die zweite Runde erfolgreich absolviert, das genaue Ergebnis steht leider noch nicht fest. Auch die Mathematik kann wieder mit einem erfolgreichen „Rechner“ aufwarten: es ist Ron Kleinefeld.

Erfolgreich waren die „Marathonis“ mit Johanna Kamps, Sebastian Diedrichs, Jan Eckelt, Lukas Mehl und Jannik Schmalen. In der Archäologie besonders aktiv und auch sehr zuverlässig waren folgende Schüler: Johannes Butz, Andre Grünthal und Lars Formanns.

„In einer Zeit, in der wir uns wieder vermehrt mit populistischen Tendenzen, Nationalismus und Ausgrenzungen von Minderheiten konfrontiert sehen“, so Barbier, haben sich einige Schülerinnen und Schüler in dem Projektkurs „Villa Buth – Zwischenstation zum Holocaust“ mit dieser Thematik sehr intensiv und engagiert auseinandergesetzt und damit den Opfern der damaligen Zeit ein Gesicht gegeben. Es sind, stellvertretend für den ganzen Kurs: Sina Ahrens, Melissa Barth, Moritz Busch, Johannes Butz, und Jasper Dahlmann.

Am kommenden Freitag besichtigen die Projektkursteilnehmer das Konzentrationslager und das jüdische Ghetto Theresienstadt bei Prag, in das die meisten Insassen deportiert wurden.

Stellvertretende Schulleiterin Maria Foerster bedankte sich mit einem Präsent bei den Schülern, die sich beim Senegallauf besonders eingesetzt hatten, bei Tanja Conrads, Merit Docter, Sophie Engels und Lea Vaßen. Als Klassen lagen die 7b, die 6c, die 6d und die 8b vorne. Umrahmt wurde der Empfang, der in persönlichen Gesprächen ausklang, vom Schulorchester unter der Leitung von Martin Busch.

(fs)
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