Baesweiler: Neugestalteter Park im Herzen der Stadt wird gerne angenommen

Baesweiler: Neugestalteter Park im Herzen der Stadt wird gerne angenommen

Sie hatten extra einen Liedtext gedichtet und den „Spielplatzsong“ einstudiert — für die Wiedereröffnung des Volksparks Baesweiler: die Kinder des Familienzentrums „Sonnenschein“. Und am Montag legten sie auf dem neugestalteten Gelände entsprechend los. „Das Warten hat ein Ende, die Bagger, die sind weg. Wir sagen heute: Danke!“, sangen sie. Dafür gab es Süßigkeiten und Getränke von der Stadt Baesweiler.

Gastgeber Bürgermeister Dr. Willi Linkens (CDU) machte es kurz in seiner Ansprache. Die Kinder hatten ohnehin sogleich die neuen Klettergeräte geflutet. Die neuen Parkbänke waren umgehend von Senioren okkupiert worden. Die Grünanlage war am Tag nach der großen Kirmes auf dem neu gestalteten Parkplatz am Nahversorgungszentrum zwecks Sanierung geschlossen worden. Rund 300.000 Euro wurden investiert, davon 210.000 Euro Fördermittel im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts.

Das Konzept dazu war unter Berücksichtigung eines Bürgerworkshops und des Kinderparlaments mit Vorgaben der Kommune durch das Essener Fachbüro DTP Landschaftsarchitekten entwickelt worden. Lob gab es vom Bürgermeister für die ausführende Firma Kremers aus Heinsberg. „Das ist fast geräuschlos über die Bühne gegangen, da waren keine Beschwerden zu hören.“

Grundsätzlich bedankte sich Linkens bei den zur Eröffnung des Parks eingeladenen Anliegern, die eine längere Phase von Bautätigkeiten hätten ertragen müssen, vor allem im Zuge der Errichtung des neuen Nahversorgungszentrums und der Umgestaltung von Straßen im Umfeld des Volksparks. Der Park präsentiert sich nun lichtdurchflutet — und abends mit Beleuchtung.

Dies kommt dem Sicherheitsbedürfnis der Nutzer und der Anlieger zugute. Leider, so Linkens, müssen jetzt noch Poller an den Zugängen zum Volkspark aufgestellt werden, um ein Befahren der Anlage mit Autos zu verhindern. „Wir müssen das leider gegen Vandalismus tun“, sagte der Bürgermeister. Er rief dazu auf, auf den schmucken Park zu achten und ihn schonend zu behandeln. „Genießen sie den Volkspark. Sehen Sie in ihm eine Begegnungsstätte für Jung und Alt.“