Herzogenrath: Neuer Niedrigseilparcours in Herzogenrath

Herzogenrath: Neuer Niedrigseilparcours in Herzogenrath

Eine halbe Stunde vor Einweihung des Niedrigseilgartens auf dem Abenteuerspielplatz Broichbachtal wussten die Freiwilligen von der AWO kaum noch, wie sie die Kinder davon abhalten konnten, die Seile in Beschlag zu nehmen. Als Bürgermeister Christoph von den Driesch und Gerd Zimmermann vom Vorstand der Bürgerstiftung Herzogenrath dann das offizielle Einweihungsband durchtrennten, gab es kein Halten mehr.

Binnen weniger Sekunden eroberten die Kinder das neueste Spielgerät. Klettern, hangeln, sich gegenseitig helfen, um auf den drei ineinander übergehenden Kletterseilgeräten weiterzukommen, war angesagt. Beim Ersten Bürger und dem stellvertretenden Vorsitzenden der Bürgerstiftung war die Freude natürlich groß, als sie sahen, wie beim Beitrag zum städteregionsweiten Familientag auf dem neuen Gerät direkt die Post abging. Sie dankten vor allem den Sponsoren, der Firma Head Acoustics, die mit einer Weihnachtswichtelaktion die finanzielle Umsetzung des Projekts ermöglichte.

6000 Euro kostete der Parcours insgesamt, die Hälfte kam aus dem Stadtsäckel und die andere Hälfte von den Sponsoren. Dank gab es auch für die Freiwilligen und Hauptamtlichen, die sich daran machten, den Niedrigseilparcours komplett aufzubauen. „Und denkt daran: pro Seil nur acht Kinder“, gab Christoph von den Driesch den jungen Kletter-Eleven mit auf den Weg. Bei Namen wie „Tarzan-Brücke“, „Halteseil-Brücke“ und „Urwald-Brücke“ war schon deutlich, dass es hier richtige Herausforderungen zu meistern gilt. Dem Namen entsprechend darf also gehangelt, sich mit Händen und Füßen im Takt fortbewegt und natürlich auch eine gedachte Schlucht überwunden werden.

Und auch, wenn vielleicht die ersten Schritte auf den Seilen noch ein wenig wacklig wirkten, spätestens beim zweiten Durchgang siegte der Spaß, und es keimte die Hoffnung auf, den Niedrigseilgarten künftig noch ein wenig zu erweitern ...

(mabie)
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