Alsdorf: Neue, moderne Beleuchtung für die Stadthalle Alsdorf

Alsdorf : Neue, moderne Beleuchtung für die Stadthalle Alsdorf

„Die Stadthalle gehört längst zu den bedeutendsten Imageträgern der Stadt“, sagt Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders. „Wenn die Leute hier einen schönen Abend hatten, dann stehen wir in einem guten Licht.“

Und Licht ist genau das richtige Stichwort. Denn durch Unterstützung des Unternehmens innogy konnte die Stadt Alsdorf die Umrüstung der Innenbeleuchtung in Teilen der Stadthalle auf LED-Technologie vollziehen. Insgesamt wurden 50 vorhandene Leuchten modernisiert. 37 von ihnen werden im Saal unter der Empore für eine bessere Ausleuchtung sorgen. Die restlichen der 18 Watt starken Leuchten wurden über der Ausleihtheke der Stadtbücherei montiert.

Darüber freut sich vor allem deren Leiterin Heike Krämer: „Die alten Lampen wurden immer sehr heiß. Man muss bedenken, wie nah sie über unseren Köpfen hingen, da kam man schnell ins Schwitzen.“ Über die neuen Leuchten freut sich auch Ernst Erasmus, Technischer Leiter der Stadthalle: „Wir haben etwa zehn verschiedene Leuchten ausprobiert, bis wir uns endlich entschieden hatten. Sie mussten nicht nur dimmbar sein, sondern auch ein warm-weißes Licht ausstrahlen. So eine Leuchte muss man erst einmal finden.“

Nicht nur weniger Schweiß

Doch was sind die Vorteile der neuen Technik? Auch wenn die Stadthalle seit jeher energiesparend arbeite, wie Sonders betont, gebe es immer wieder Verbesserungspotenzial. So auch in der Beleuchtung. „Schließlich sind Beleuchtung und Heizung die größten Energiefresser in einem solchen Haus“, sagt Sonders. Da LEDs nur geringe Wärme ausstrahlt, müssen nicht nur die Mitarbeiter der Stadtbücherei weniger schwitzen, auch die Kosten für die Temperaturregulierung werden in Zukunft geringer ausfallen.

Aber das Wichtigste sei, „dass etliche Tonnen CO2 eingespart werden“, sagt Sonders. Doch nicht nur die Umwelt wird entlastet (rund 3500 Kilogramm weniger Kohlendioxid pro Jahr), auch die Kosten für die Stadt werden deutlich geringer. Alsdorf rechnet damit, in Zukunft rund 6500 Kilowattstunden Strom pro Jahr einzusparen, das entspricht jährlich etwa 1500 Euro.

Auch wenn sich innogy über die Höhe der Investition bedeckt hält, die Kosten der neuen LEDs betragen mehr als 10 000 Euro. Viele Jahre arbeitet die Stadt bereits mit regionalen Unternehmen zusammen, „und wir sind immer vorne dabei, wenn es um Förderprogramme geht“, so Sonders. Für innogy gehe es in dieser Zusammenarbeit darum, einen Beitrag für mehr Standortqualität zu leisten und um Wertschöpfung der Region, sagt Kommunalbetreuerin Sarah Thießen. In der Stadthalle heißt das: Spot an.

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