Würselen: Neue Intensivstation: MZ bezieht Räume im Betriebsteil Marienhöhe

Würselen: Neue Intensivstation: MZ bezieht Räume im Betriebsteil Marienhöhe

Ein grüner Lichtschein fiel von rechts auf das ärztliche Leitungsteam, als es sich mit Geschäftsführer René A. Bostelaar die neue Intensivstation des Medizinischen Zentrums im Betriebsteil Marienhöhe ansah.

Sie ist Teil des neuen Konzeptes, mit dem die Intensivstation in dieser Woche offiziell ans Netz geht. Bislang waren noch Handwerker unterwegs, um letzte Hand an die neue Station im Bauteil C1 zu legen. 1500 Quadratmeter umfasst die Einrichtung im neuen Gebäudeteil, in Zusammenarbeit mit dem Partner Dräger sind 24 Intensivplätze entstanden, davon acht Einzel- und Isolierplätze. Neben Deckenversorgungssystemen, die freien Zugang zum Patientenbett von allen Seiten ermöglichen, ist auch ein neues Patientendokumentationssystem an Bord. „Das komplett papierlose System entlastet unsere Pflegekräfte und Ärzte von zeitraubenden Dokumentationsaufgaben“, so der ärztliche Direktor, Prof. Dr. Christoph Kosinski.

Eingerichtet ist die Station auf etwa 3000 Intensivpatienten im Jahr und bietet nun am neuen Standort Marienhöhe alle Intensivbetten auf einer Station. Stolz zeigte sich das MZ-Führungsteam auch in Sachen Bauzeit, denn in nur zwölf Monaten wurde von der ersten Planung bis zur Inbetriebnahme alles umgesetzt. Und mit den neuen Wechsellicht-LED-Leuchten, die beim Fototermin für das grüne Licht sorgten, bei Bedarf aber in vielen Farben leuchten können, soll den Patienten auch Abwechslung bei der Beleuchtung des Intensivzimmers geboten werden.

(mabie)
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