Nordkreis: Neue Container für Elektroschrott

Nordkreis: Neue Container für Elektroschrott

Wohin mit dem in die Jahre gekommenen Anrufbeantworter oder dem Eierkocher, der Kaffeemaschine oder dem Dialysegerät? Jeder weiß, dass diese Artikel nicht in die Gelbe Tonne gehören und oftmals auch viel zu sperrig sind für die Restmülltonne — und diese auch zu schnell füllen, schließlich kostet das richtig Geld. Und gleich zur Deponie fahren für einen kaputten Toaster?

Die Regioentsorgung AöR kommt jetzt den Bürgern bei diesem Problem entgegen: 41 Container zur Entsorgung von Elektrokleingeräten wurden jetzt auf dem Gebiet der Regioentsorgung aufgestellt.

„Die Leute wollen ihre Elektrogeräte auch nicht den klingelnden Händlern mitgeben“, weiß Ulrich Koch, Geschäftsführer der AWA-Entsorgung GmbH. Die Container sind beziehungsweise werden in Kürze an etablierten Standorten aufgestellt, die „nicht mehr kritisiert werden“, sagt Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders.

Wo etwa bereits ein Glascontainer steht, ist ein Container für Elektrokleingeräte also auch sehr gut aufgehoben. Gewinn mache man mit den alten E-Geräten nicht, sagt Stephanie Pfeifer, Bereichsleitung Unternehmensentwicklung der Regioentsorgung. „Es gibt 45 Euro pro Tonne, das deckt gerade einmal die Kosten.“

Was alles hinein gehört, darüber informiert ein Hinweis auf den Depotcontainern. Auch darüber, an wen man sich wenden kann, wenn dieser „überquillt“.

Mehr von Aachener Zeitung