Würselen: Neubaugebiet im Herzen von Würselen

Würselen: Neubaugebiet im Herzen von Würselen

Die Stadt Würselen und ihre Entwicklungsgesellschaft (SEW) möchten gerne ein Neubaugebiet im Herzen der Kommune ausweisen. Es handelt sich um ein rund 10.000 Quadratmeter umfassendes Areal zwischen Bahnhofstraße und Lindenplatz, wie SEW-Geschäftsführer Manfred Zitzen auf Nachfrage bestätigte.

Genauer geht es um Flächen, die hinter dem Häuserbestand liegen, also Höfe, genauso wie auch ansehnliche Gärten oder Wiesenflächen mit Streuobstbaumbestand, wie aus Kreisen der Anlieger ergänzend zu hören war.

Laut Zitzen gehöre der SEW dort ein Grundstück, alle anderen sind aber in Privatbesitz. Die Stadt Würselen möchte gerne die Grundstückseigner für dieses Projekt gewinnen. Hierzu fand am Abend eine interne Informationsversammlung der von dem Projekt Betroffenen im Würselener Rathaus statt, an der neben Vertretern der Stadt auch SEW-Geschäftsführer Zitzen teilnahm.

„Es geht uns darum, das Vorhaben vorzustellen, dafür zu werben und in Erfahrung zu bringen, ob sich Grundstückseigentümer so etwas vorstellen und die Bereitschaft entwickeln können, ihre Flächen hierfür an die SEW zu verkaufen“, beschrieb Zitzen den Sinn der Zusammenkunft. Angedacht sei, die Erschließung dieses Neubaugebietes von der Bahnhofstraße aus per Stichstraße einzurichten.

Die soll über ein Grundstück führen, dass derzeit einen Schandfleck darstellt. Es handelt sich um eine ehemalige Tankstelle, die zuletzt als Kfz-Werkstatt diente. „Auf diese Weise könnte das Grundstück abgeräumt und auch von den Altlasten befreit werden“, argumentieren Stadt und Stadtentwicklungsgesellschaft.

„Wir hoffen, dass die Eigentümer erkennen, dass das Neubaugebiet auch in ihrem eigenen Interesse zustande kommen sollte.“ Zitzen könne sich vorstellen, dass das Baugebiet kleiner ausfällt, wenn der eine oder andere Eigner partout nicht verkaufen wolle. Vorausgesetzt, dass die nicht zur Verfügung stehenden Flächen nicht ausgerechnet in der Mitte des Plangebietes liegen. „Wir sind für alle anderen Optionen offen.“

Auch für das gegenüberliegende Singergelände, auf dem immer noch die Abriss- und Sanierungsarbeiten laufen, werden Optionen für die Bebauung klarer. In der Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses am Donnerstag, 1. Dezember, Beginn um 17.30 Uhr im großen Saal des Rathauses Morlaixplatz, ist geplant, dass zwei Investoren, die das Gelände von Groz-Beckert kaufen wollen, ihre Pläne vorstellen, wie Zitzen sagte.