Alsdorf: Neubau der Kita Florianstraße soll schnell beschlossen werden

Alsdorf: Neubau der Kita Florianstraße soll schnell beschlossen werden

Eile ist geboten. Das ist wohl ein Fazit aus einer interfraktionellen Runde, zu der Bürgermeister Alfred Sonders geladen hatte. Thema: die Zukunft der Kindertagesstätte Florianstraße. Fraktionsübergreifend, so bestätigt Alfred Sonders, herrsche Einigkeit, dass schnellstmöglich gehandelt werden müsse in Sachen Abriss und Neubau der Kita.

Nach einem Wasserschaden und einer in Folge dessen vorgenommenen Überprüfung der Außenstützpfeiler wurde zunächst die Sanierungsbedürftigkeit festgestellt.

Letztlich aber musste man nach Gutachten konstatieren, dass Abriss und Neubau weniger Kosten verursachen würden, als die Sanierung der Kita. Zwar bestehe keine unmittelbare Einsturzgefahr, aber dringendes Handeln sei einfach unerlässlich.

Ein Neubau am alten Standort muss allerdings zunächst vom Stadtrat bewilligt werden. „Die Verwaltung erarbeitet eine beratungsreife Vorlage für den Rat. Es müssen noch einige Faktoren einbezogen werden, etwa der U3-Ausbau oder welche Schäden die Gebäude-Versicherung trägt“, erklärt Bürgermeister Alfred Sonders auf Anfrage.

Der Stand der Dinge derzeit: Die Kosten werden mit etwa 2,7 Millionen Euro kalkuliert. Eine klare Finanzierungsmöglichkeit sei aber darstellbar. Wegen der Dringlichkeit des Kita-Neubauvorhabens — schließlich soll das Kurzzeit-Asyl für die Kleinen im Langhaus wegen des geplanten Kultur- und Bildungszentrums Kubiz zeitlich auch limitiert bleiben — wird eine öffentliche Sondersitzung des Stadtrats für Montag, 18. November, 19.30 Uhr, einberufen. Dann können schon bald die Abrissbagger anrollen.

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