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Alsdorf: Mit der „Euriade” zu mehr Kultur und Dialog

Alsdorf : Mit der „Euriade” zu mehr Kultur und Dialog

Wissenschaft, Kultur, Dialog - das eng beieinander soll das Unternehmen „Euriade” bewerkstelligen. Eine Stiftung auf niederländischer Seite, die knapp 25 Jahre ihre Philosophie von gesellschaftlicher Aufgeklärtheit wenig bemerkt von der Öffentlichkeit gepflegt hat. Die „Euriade 2004” soll das anders werden lassen. Mit starken Auffälligkeiten.

Über den einladenden Austragungsort Kloster Rolduc hinaus wird in die kulturelle Planung auch die Stadt Alsdorf fest mit einbezogen. Nicht zuletzt der besondere Reiz der alten Zechenanlagen, heute im Bergbaumuseum AnnaII zusammengefasst, habe den Ausschlag gegeben, schilderte am Dienstag Dr. Werner Janssen, Vorsitzender der Euriade-Stiftung, der die Stadt - mit Förderung der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft) - beigetreten ist.

„Demos & Tyrannus” ist das Programm (Details folgen) überschrieben, das vom 7. bis 28. November an verschiedenen Plätzen der Region realisiert wird. Für 2005 plant das Bergbaumuseum schon mit Euriade zusammen ein Klassik-Festival für die Jugend; ein vier-Tage-Event für Preisträger der Aktion „Jugend musiziert”, wie Vorsitzender Josef Kohnen und Organisator Karl-Peter Schröder bestätigen, in der für Konzerte bekannten Umformerhalle.

Dialog mit Schülern

Zuvor aber gibt es im kommenden Programm unter anderem die „Woche des Dialogs”, die sich ab dem 22. November in Rolduc ebenfalls der Jugend widmet. Dafür hatten sich auf Anfrage auch Schüler/innen des städtischen Gymnasiums Alsdorf interessiert. „In dieser Begegnung wird unmittelbares Handeln verlangt”, erläuterte Schulleiter Wilfried Bock. „Das wird ein besonderes Signal für das schulische Leben.”

Eine weitere zentrale Handlung der Euriade 2004 wird am 26. November die Verleihung der Martin Buber-Plakette sein. Träger ist Karlheinz Böhm; als Laudatoren sind Andrea Jonasson und Fritz Pleitgen gewonnen worden.

Kulturstandort weiter ausbauen

Eine Diskussionsrunde mit Politikern ist beim „Demos & Tyrannos” ebenfalls eingeordnet. „Ungeheuerlich viel, was in dieser Gemeinschaft bereits erreicht worden ist”, lobte Bürgermeister Helmut Klein das Engagement von Euriade. Die Partnerschaft der Stadt mit der Stiftung habe zum Ziel, den Kulturstandort in der Euregio weiter auszubauen. „Mit mehr Kultur in Alsdorf setzen wir auf Zukunft!”