Mandolinenkonzert in St. Pius in Würselen

Mandolinenkonzert : Musikgenuss in der Pfarrkirche St. Pius

Musikgenuss auf hohem Niveau und abwechslungsreiche Unterhaltung zugleich boten jetzt zwei Zupforchester in der gut gefüllten Pfarrkirche St. Pius in Würselen: die Orchestergemeinschaft „Makoge“ 1921 Aachen und der Mandolinenverein „Edelweiß“ 1920 Würselen unter der Stabführung von Friedhelm Schütz.

„Edelweiß“-Vorsitzender Herbert Lürken, der unter den Besuchern auch Bürgermeister Arno Nelles und Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers (beide SPD) begrüßte, führte durch das zweistündige Programm.

Nach der Ouvertüre mit der Lichterfelder Zupfmusik hatten Bettina Herbst (Flöte) und Hans-Günter Leuchter (Klavier) ihren ersten viel bachteten Auftritt als Solisten mit dem Andante C-Dur für Flöte und Klavier von Wolfgang Amadeus Mozart. Schön arbeiteten die Orchestergemeinschaft und Hans-Günter Leuchter am Cambalo die stimmungsmäßigen und Tempokontraste in den Sätzen Allegro Maestoso, Andantino und Rondo bei der Sinfonia Concertante von J.F. Edelmann heraus.

Funkelnde Klangfarben versprühten die Orchester beim Intermezzo sinfonico aus der Oper „Cavalleria rusticana“ von Mascagni. Bei der Sonate A-Dur für Flöte und
Zupforchester von A. Rolla überzeugte das Wechselspiel und das homogene Miteinander von Flötistin Bettina Herbst und der Orchestergemeinschaft.

Vielfalt war auch im zweiten Programmteil angesagt mit Werken von Telemann bis Bortnjanski. Dessen „Ich bete an die Macht der Liebe“ – bekannt unter anderem durch den Großen Zapfenstreich der Bundeswehr – bildete einen schönen, stimmungsvollen Abschluss des Konzertes.

Viel Beifall hatte es vorher auch für einen weiteren Auftritt der Solisten Bettina Herbst (Flöte) und Hans-Günter Leuchter (Klavier) gegeben: für eine sensible und tonschöne Interpretation der Fantasie pastorale „Hongroise“ von F. A. Doppler.

(jope)
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