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Herzogenrath: Lustige Wurmtaler feiern jeckes Jubiläum

Herzogenrath : Lustige Wurmtaler feiern jeckes Jubiläum

„Es kann doch nirgends schöner sein als hier im Wurmtal!”, heißt es im Clublied der Karnevalsgesellschaft Lustige Wurmtaler.

Dieses Motto leben die Vollblutkarnevalisten nun bereits seit 2x11 Jahren aus. Im jecken Jubeljahr heißt der neue Ordensträger des „Goldenen Wurms” Kaspar Fischer. Die hohe närrische Ehre wird ihm am 7. Februar im Rahmen des großen Galaabends zuteil.

Die Gesellschaft, die inzwischen im Stadtteil Kohlscheid zu Hause ist, freut sich auf die anstehenden närrischen Tage. Anfangs waren die Wurmtaler in der Gaststätte Schümmer in Wefelen beheimatet.

Die Menschen aus den Niederquartieren erinnern sich noch gut daran, als mitten in Niederbardenberg ein Zelt aufgebaut wurde. Es startete die erste Gala, die bis heute feste Tradition ist.

Der Aachener Stephan Geurten übernahm das Präsidentenamt von Werner Klein. Die nachfolgenden Großveranstaltungen fanden in der Aula des Schulzentrums statt.

Inzwischen gab es den Sonderorden „Der goldene Wurm”, einer der wichtigsten und höchsten Karnevalsauszeichnungen in der Region. Erster Preisträger war 1985 der Bundestagsabgeordnete Hans Peter Schmitz. Die Reihe der prominenten Ordensträger aus Politik und öffentlichem Leben lässt sich bis heute fortsetzen.

Dr. Udo Kirch übernahm im Jahre 1986 den Vorsitz, Hannah Groh die Geschäftsführung. Die „Lustigen Wurmtaler” orientierten sich nach Kohlscheid, dort ist die überwiegende Zahl der Mitglieder auch zu Hause. Neues Vereinslokal wurde die Gaststätte Kempchen an der Oststraße. Hans Behle hatte inzwischen den Vorsitz übernommen.

Die gesellschaftlichen Veranstaltungen der KG haben eine gute Resonanz, die Galasitzungen im Herzen der Rodastadt sind stets ausverkauft. Seit ihrer Gründung haben es die Wurmtaler immer wieder verstanden, die Saalveranstaltungen fast nur mit eigenen Kräften zu gestalten.

Nur wenige Profi-Büttenredner mussten verpflichtet werden. Aber dies tut der gesamten Aura und dem Flair der Gesellschaft keinen Abbruch. Sie hat eine Reihe von Freunden und Gönnern, so als Ehrensenatoren Hans Korsch und Gottfried Sevenich.

Die Preisträger

Bundestagsabgeordneter Hans Peter Schmitz (1984), Bürgermeister Wilhelm Schultheis(1986), Monsignore Ernst Wilhelm Nusselein (1987), Fernseh-Moderator Hugo Egon Balder (1988), Dr. med. Hans Göbbels (1989), die „Mafia Kohlscheid” (1990), Heinz Krämer (1991), Josef Kuckelkorn (1992), Heini Mercks (1993), Heinz Dickmeis (1994), Josef Aretz (1995), Petra Meisler (1996), Gabriele Mohné (1997), Egidius Braun (1998), Hans-Ulrich Korsch (1999), Helmut Leufen (2000), Bürgermeister Gerd Zimmermann (2001) und Günther Meisler (2002).