1. Lokales
  2. Nordkreis

Würselen: Lehrplatz-Zahl soll aufgestockt werden

Würselen : Lehrplatz-Zahl soll aufgestockt werden

In Sachen Wirtschaftsförderung war Bürgermeister Werner Breuer beim Traditionsunternehmen Neuefeind zu Gast. Er nahm von dort die Zusage für Ausbildungsplätze zum Berufsbild des Anlagenelektronikers mit ins Rathaus.

Regelmäßig besucht der Erste Bürger der Stadt Würselen zur Bestandspflege in der Wirtschaftsförderung heimische Unternehmen. Diesmal machte er Station bei der Dipl.-Ing. Gerhard Neuefeind GmbH an der Krefelder Straße, im auffälligen Gewerbebau an der Bundesstraße.

"Wenige wissen, dass sich hinter diesem Gebäude und dem Unternehmen ein für Würselen und die gesamte Region wichtiges Unternehmen und großer Arbeitgeber befindet", befand der Bürgermeister. 1933 in Aachen gegründet, zog das Unternehmen 30 Jahre später nach Würselen, da eine Expansion am Aachener Standort nicht möglich war.

Am neuen Platz erweiterte das Traditionsunternehmen 1972 und 1991 seine betrieblichen Aktivitäten. Hier sind heute 160 Fachleute, darunter 20 Auszubildende, mit versorgungstechnischen Anlagen beschäftigt.

Viele Stammkunden

Die beiden Geschäftsführer, Dipl.-Ing. Lothar Friedrich und Frank Ackermann, stellten dem Würselener Verwaltungschef und dem Wirtschaftsförderer Ralph Leroy den Betrieb vor und gewährten Einblick in die Abläufe des Unternehmens.

Neuefeind ist in der Industrietechnik eines der größten Unternehmen im Großraum Aachen-Köln. Es erfreut sich einer Stammkundschaft, die es seit mehr als 30 Jahren betreut. Besonders lobten Lothar Friedrich und Frank Ackermann im Gespräch mit Werner Breuer das gute Verhältnis zur Würselener Stadtverwaltung. Die "konstruktiv gute Zusammenarbeit" seit 1999 habe auch dazu geführt, dass im Freizeitbad Aquana, für das die Firma Neuefeind auch arbeitet, viel Positives umgesetzt werden konnte.

Die Neuefeind GmbH plant und erstellt Komplett-Anlagen für Industrie, Verwaltung, Forschung, Krankenhäuser, Warenhäuser und Rechenzentren, Sport- und Versammlungsstätten im Bereich Klima, Heizung und Rohrleitungsbau. "Gerne stellen wir noch geeignete Auszubildende für das Berufsfeld des Anlagenelektronikers ein", sicherte Lothar Friedrich dem Bürgermeister weitere Ausbildungsplätze auch für 2004 zu.