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Herzogenrath: „Lebenswege” und ein neues Tor zum Eurodepark

Herzogenrath : „Lebenswege” und ein neues Tor zum Eurodepark

Der alte Friedhof an der Eygelshovener Straße und der Bereich der Kreuzanlage Ecke Klosterrather Straße/Marienstraße sollen im Zuge des EuRegionale-Teilprojektes „Eurodepark” einer Verschönerungskur unterzogen werden. Zum Eurodepark zählen in Roda neben diesen beiden Orten auch die Burg Rode inklusive Umfeld.

Das Landschaftsplanungsbüro „scape” aus Düsseldorf arbeitet derzeit an Plänen, wie Friedhof und Kreuzplatz gestalterisch aufgewertet werden können. Einen Einblick in die Überlegungen präsentierte es dem Herzogenrather Planungsausschuss: Demnach könnten die drei historischen Orte mittels farbigen „Pflasterbändern”, die in das vorhandene Pflaster der Gehwege eingearbeitet werden, miteinander vernetzt werden. Die Planer schlagen zudem beschriftete Bronzetafeln vor, auf denen historische Fakten zu den jeweiligen Örtlichkeiten stehen könnten.

Der Kreuzplatz soll von Herzogenrath aus der Hauptzugang zum Eurodepark werden. Die „scape”-Landschaftsarchitekten schlagen vor, „die Platzsituation mittels eines neuen Natursteinpflasterbelags aus Kleinsteinpflaster neu zu definieren”. Ein neues Stück aus größeren Betonplatten könne den Eingang zum Landschaftspark bilden. Zudem werden darin eingelassene Natursteinbänder mit historischen Infos, eine farbige Infostele am Eingang sowie Sitzbänke und „Ritterstühle” vorgeschlagen.

Der Friedhof an der Eygelshovener Straße soll als Teil des Eurodeparks langfristig entlang der Wurm mit dem Landschaftspark und der Herzogenrather Innenstadt verknüpft werden. Die Landschaftsarchitekten wollen das Areal mit seinem parkartigen Charakter, dem alten Baumbestand und den historischen Grabstätten „als besinnlichen Ort und Ort christlicher Begräbniskultur wieder zurück in das Bewusstsein der Bevölkerung bringen”. Dazu sollen drei „Lebenswege” von der Wurm aus entlang vorhandener Grabreihen bis in den höher gelegenen „Paradiesgarten” führen. Zudem wird überlegt, drei „Denkorte” einzurichten, an denen Möglichkeit zu innerer Einkehr besteht.

Der Planungsausschuss zeigte sich grundsätzlich mit den Ideen der Planer einverstanden und beauftragte die Verwaltung, das Projekt weiter zu entwickeln. „Alles, was unsere Stadt verschönert, ist zu begrüßen”, lobte etwa die CDU-Stadtverordnete Marie-Theres Sobczyk.