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Acht Verletzte bei Feuerwehreinsatz: Landwirte helfen mit Tankwagen bei Großbrand

Acht Verletzte bei Feuerwehreinsatz : Landwirte helfen mit Tankwagen bei Großbrand

Bei einem Feuer nahe der Bundesstraße 57 zwischen Alsdorf und Würselen bei Birk sind am Dienstagabend acht Menschen verletzt worden, darunter fünf Feuerwehrleute. Landwirte kamen der Feuerwehr mit Tankanhängern zu Hilfe.

Vollalarm gab es am späten Dienstagnachmittag für Feuerwehr und Polizei nahe dem Kreisverkehr Birk an der Würselener Straße (B57). Gemeldet worden ein Flächenbrand auf einem Acker, der drohte, auf ein Gebäude überzugreifen. Starke Rauchentwicklung war weithin sichtbar. Die Polizei vermeldete wenig später, dass das Feuer sich auf ein Gehöft am Radsberg, zwischen B57 und dem Duffesheider Weg gelegen, ausgebreitet hatte. Dessen Bewohner konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

 Die Rauchschwaden des Feuers am Radsberg nahe dem Kreisverkehr Birk waren weithin zu sehen.
Die Rauchschwaden des Feuers am Radsberg nahe dem Kreisverkehr Birk waren weithin zu sehen. Foto: Andreas Wolf

Ersten Erkenntnissen nach hatte sich zunächst ein Feuer in der Böschung an der Bundesstraße entwickelt. Aufkommender Wind habe die Flammen dann rasend schnell über das 2,5 Hektar große Stoppelfeld hinweg in Richtung der Wohnbebauung getragen. Dort sei das Feuer schließlich übergeschlagen.

 Die Flammen hatten sich rasend schnell über ein  2,5 Hektar großes abgeerntetes Feld hinweg ausgebreitet .
Die Flammen hatten sich rasend schnell über ein 2,5 Hektar großes abgeerntetes Feld hinweg ausgebreitet . Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Wehreinheiten aus mehreren Städten wurden zur Bekämpfung des Großbrandes entsandt. Landwirte aus der Umgebung unterstützten die Löscharbeiten mit Wasser, das sie mit Tankwagen heranschafften. Zwei Drohnen wurden in die Luft geschickt, um das Ausmaß des Feuers und mögliche Glutnester im Blick zu halten. Ständiger Wind erschwerte die Löscharbeiten zusätzlich.

 Die Wehr hat alle Hände voll zu tun, der Wind erschwert die Löscharbeiten.
Die Wehr hat alle Hände voll zu tun, der Wind erschwert die Löscharbeiten. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Wie die Polizei meldete, mussten drei Löschkräfte in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht werden, da sie Rauchgase eingeatmet hatten oder Kreislaufprobleme wegen des Einsatzes in der extremen Hitze bekommen hatten. Zwei weitere Feuerwehrmänner sowie drei Anwohner erlitten leichte Verletzungen. Lebensgefahr bestehe für keinen der Patienten.

Das Feuer wurde schließlich am Abend unter Kontrolle gebracht. Die B57/Würselener Straße und der Duffesheider Weg waren für die Dauer des Einsatzes für den Verkehr gesperrt. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Sicherungsmaßnahmen für angrenzende Gebäude würden veranlasst, berichtete die Polizei.