Herzogenrath: „Lagerfeuer-Trio” spielt im Herzogenrather Burggarten

Herzogenrath: „Lagerfeuer-Trio” spielt im Herzogenrather Burggarten

Es war der Auftakt für den Kultursommer 2010 in Herzogenrath: Der Dämmerschoppen auf der Burg Rode, der traditionell am Vorabend des großen Burgfestes stattfindet. Die Band „Lagerfeuer-Trio” hatte die Ehre, den Abend im Burggarten zu gestalten.

Zwar meinte der Gitarrist Bernd Weiss, um Musik zu machen, bräuchte man keine Instrumente, doch mit klingt es gleich viel schöner. Gemeinsam mit seinen Kollegen Heiko Wätjen (Kontrabass) und Yann le Roux (Percussion) tauchte er mit Herzogenrath ein „in den Rhythmus”. Evergreens wie „Walk like an Egyptian” und „The horse with no name” stehen ebenso auf der Setliste wie „I don´t like Reggae” und „Tainted love”. Enthusiastisch, publikumsnah und charmant präsentieren sich die drei Jungs aus Aachen, die mit ihrer Musik bereits um die halbe Welt gereist sind.

Das Motto „Straßenmusik nur ohne Straße” gibt wieder, was das Lagerfeuer-Trio macht. Nach wie vor ist alles „made in Holz”: mit Akustikgitarre, Kontrabass und Cajon, kein künstliche Untermalung - abgesehen von dem gewollten Gesang der Zuschauer. Bei Mitgröl- und Partyhits in der Sperrholz-Version holt es das Publikum schließlich von den Bänken. Es ist die Interpretation der Musiker, gepaart mit ihrem Können, zu musizieren, die die Lieder so besonders machen.

Musik vom Lagerfeuer-Trio ist anders, erfrischend, mitreißend. Ihre eigenen Songs, von denen sie am Samstagabend zwei präsentierten, konnten es gut mit den Coverliedern aufnehmen. „Das ist nicht fair”, lautet einer der Titel, der mit pfiffigem und eingängigen Text vor den kritischen Ohren des Publikums mit Bravour bestand.