Alsdorf: Kultur- und Sozialzentrum: Politik erteilt Absage

Alsdorf: Kultur- und Sozialzentrum: Politik erteilt Absage

Die schon länger im Raum stehende Beschwerde zweier Bürger gegen die Umwandlung des Areals der Grundschule in Busch in Wohn- und Baulandflächen wird nun endgültig nicht weiter verfolgt.

Dies beschloss mit überwältigender Mehrheit der Hauptausschuss. Mit Blick auf Vereine und das kulturelle Leben in Busch hatten die Beschwerdeführer angeregt, Flächen und Gebäude „für soziale und kulturelle Zwecke” zu erhalten bzw. zu nutzen.

Mit Blick auf noch zu klärende Fragen und um den Beschwerdeführern die Gelegenheit zu geben, ihre Vorstellungen zu konkretisieren, hatte der Hauptausschuss die Angelegenheit vertagt.

Zwischenzeitlich jedoch, wie Sprecher von ABU, CDU, FWA und SPD bekräftigten, hätten die Antragsteller die Einladung, ihre Vorstellungen genauer vorzutragen, nicht genutzt. Nur Horst-Dieter Heidenreich (Grüne) meinte, es sei von den Bürgern nicht zu verlangen und auch nicht notwendig, ein regelrechtes Konzept vorzulegen.

Der Antrag sei vollkommen ausreichend als Grundlage, um die Verwaltung mit einer entsprechenden Prüfung zu beauftragen. Das sah die Mehrheit anders. Einen Bedarf für ein solch neues Zentrum für kulturelle und soziale Zwecke sei nicht erkennbar, zudem nicht förderwürdig, mal ganz abgesehen von den finanziellen Möglichkeiten der Stadt Alsdorf.

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