Alsdorf: Kubiz: Schwingböden für drei Turnhallen

Alsdorf: Kubiz: Schwingböden für drei Turnhallen

So etwas sieht man nicht alle Tage: In einem atemberaubenden Tempo werden derzeit in den drei Turnhallen des Kultur- und Bildungszentrums (Kubiz) in Alsdorf die Schwingböden gebaut. Noch eine gute Woche, dann dürften sie fertig sein.

Und so läuft das — vereinfacht ausgedrückt — ab: Auf Holzquader werden Latten und auf diese wiederum dünne Holzböden geschraubt. Die Hohlräume werden mit Dämmmaterial verfüllt. Oben drauf kommt der Belag — im Falle der Alsdorfer Hallen in grau-blau —, den Abschluss bilden Markierungen und Versiegelung. Der Prallschutz muss noch angebracht und der Sanitärbereich fertiggestellt werden. Sportgeräte sollen bereits im März oder April geliefert werden. Die Deckenstrahlheizung ist bereits montiert, die Pelletheizung und die weiteren Heizungselemente stehen. Heizungsmonteure schweißen derzeit Rohre zusammen.

Schritt II: Dünne Holzböden werden in mehreren Schichten festgebohrt. Die Deckenstrahlheizung ist übrigens auch zu sehen: in weißen Bahnen.

Maler und Fliesenleger sind derzeit auf der Baustelle, Treppen werden gefliest, die Wände verkleidet, gestrichen und in den Klassenräumen Akustikdecken eingezogen. Wohin man auch schaut, leuchten Baustellenlampen, je nach Raum und musikalischen Vorlieben der Arbeiter wechselt die Radiobeschallung. Die Stimmung scheint durchweg gut, es wird im Vorbeigehen kurz gescherzt, alle sind konzentriert bei der Sache.

Der Schwingboden in den drei Turnhallen ist bald fertig. Im Wesentlichen sind es drei Arbeitsschritte:

„Wir kommen gut voran“, sagt Kathrin Koppe, Geschäftsführerin der Grund- und Stadtentwicklung. Auch sie ist mehr als zufrieden.

In Fluren und Klassenräumen werden die Trockenarbeiten gemacht: Wände verkleidet und gestrichen, Akustikdecken eingezogen.

Die Dächer sind fertig, sowohl die begehbaren als auch die anderen: Das Muster des zweifarbigen Bodenbelags der Schulhöfe, die sich auf den Dächern der Turnhallen und des Realschulzweigs befinden, ist von oben zu sehen. Von hier aus sieht man auch die Erdbewegungen der Außenarbeiten.

Schritt I: Auf Holzblöcke werden Latten genagelt und die Hohlräume mit Dämmmaterial gefüllt.

Welchen Eindruck die Schüler später einmal haben werden, wenn sie ins Foyer strömen, kann man erahnen: Hell und klar strukturiert präsentiert sich das Entree. Da sollte dem Erhalt der positiven Schwingungen nichts im Weg stehen.

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