Würselen: Kreuzung soll etappenweise freigegeben werden

Würselen: Kreuzung soll etappenweise freigegeben werden

Die Zeit und die Stadt Alsdorf drängen den Landesbetrieb Straßen NRW, endlich die Bauarbeiten im Kreuzungsbereich von Kurt-Koblitz-Ring (Bundesstraße 57) und Luisenstraße (Landesstraße 240) zu Ende zu bringen.

Seit Monaten leiden Geschäftsleute unter Umsatzrückgang und Anwohner unter dem teilweise über schmale Straßen umgeleiteten ungewohnt starken Verkehr. Und nun rückt auch noch der Beginn des Europafestes unerbittlich näher.

Das Volksfest in der Alsdorfer Innenstadt mit Partnerland Ungarn wird vom 9. bis 12. September für reichlich Zulauf sorgen — und Ärger, wenn der Verkehr über den Knotenpunkt bis dahin nicht wieder reibungslos läuft.

Auf Nachfrage unserer Zeitung informierte Erster Beigeordneter Ralf Kahlen über den Stand der Verhandlungen mit dem Baulastträger.

Bei der jüngsten Baustellenbesprechung mit dem verantwortlichem Leiter der Niederlassung von Straßen NRW und dem Baustellenleiter hat die Stadt laut Kahlen nochmals detailliert deutlich gemacht, dass jetzt endlich Schwung in den Baustellenbetrieb kommen muss, sagt Kahlen.

Als Reaktion darauf dürfte zu werten sein, dass ab Montag eine weitere Bauarbeiterkolonne anrückt, wie der Landesdienst gegenüber der Stadt Alsdorf zugesichert habe.

Zudem wurden Etappenziele vereinbart, wobei Kahlen mit Blick auf die Verzögerungen in letzter Zeit einschränkend sagte: „Das glaube ich erst, wenn ich es sehe.“ So sei in der 35. Kalenderwoche (29. August bis 4. September) eine erste Teilöffnung vorgesehen.

Dann sollen die Autofahrer wieder aus Richtung Würselen kommend von der B57 nach rechts in die Luisenstraße Richtung Eschweiler abbiegen können. Zum Ende der 35. Kalenderwoche sollen laut Erstem Beigeordneten Fahrzeuge von der Luisenstraße aus Richtung Eschweiler kommend nach rechts auf die B57 in Richtung Baesweiler abbiegen können. „Damit werden zumindest erst mal die in Ost und Schaufenberg wohnenden Bürger entlastet“, sagte Kahlen.

In der 36. Kalenderwoche soll zunächst in Teilen auch die andere Seite teilweise für den Verkehr geöffnet werden. Gedacht werde zum Beispiel an die Rechtsabbiegespuren von der Luisenstraße auf die B57 in Richtung Würselen und von der B57 aus Richtung Baesweiler in Richtung Innenstadt.

„Da haben aber eine funktionierende Ampelschaltung und die Sicherheit höchste Priorität“, sagt Kahlen. Bis zum Europafest müsse aber auch die Querung wieder möglich sein, bleibe die Forderung der Stadt Alsdorf.