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Baesweiler: Kreuzfahrer wollen auch Schätze heben

Baesweiler : Kreuzfahrer wollen auch Schätze heben

Ob sich die Sonne in den kommenden Wochen wohl noch einmal zeigt? Die Ferienspielkinder im Malteser Jugendtreff in Setterich hoffen es sehr. Schließlich sind sie auf den Weltmeeren unterwegs, da kann man Wärme prima brauchen.

„Das Clubschiff Malteser sticht in See” lautet das Motto der dreiwöchigen Kreuzfahrt. An Abwechslung mangelt es dabei nicht. „Chaos an Deck” hieß jüngst eine Aktion, die sich als recht feuchtes Sportevent entpuppte. Wasser muss etwa mit einem Lappen möglichst rasch transportiert werden.

Auch werden Lieder gegurgelt und Gedichte geschrieben. Tempo spielt dabei eine große Rolle. „Das ist schon anstrengend”, sagt die elfjährige Annika Hanf, „aber es macht auch großen Spaß.” Auch der zehnjährige Luca Pinkwart ist begeistert: „Wenn ich diesen Ferienspielen eine Note geben sollte, würde ich sagen: sehr gut.”

Nach dem „Check In” zu Beginn der Seefahrt sollen auch in den kommenden Wochen allerhand Abenteuer auf dem „Clubschiff Malteser” erlebt werden. Das kommt ganz schön rum. Anlegen wird es bei Ausflügen etwa am Aquazoo in Düsseldorf, am Aachener Tierpark oder bei einer Eifelwanderung rund um Rurberg.

Hoch hinaus

Auch im Jugendtreff selbst gibt es eine Menge zu entdecken. Spiele, Sport und Kreativität stehen auf dem Programm. Und wie es sich für eine richtig aufregende Seereise gehört, darf auch eine „Piratenschlacht” samt Schatzsuche nicht fehlen. Bei der Schatzsuche geht es für die Kleinen richtig hoch hinaus. Ihre Suche führt sie nämlich auf Baesweilers höchsten Gipfel: die Bergehalde im Carl-Alexander-Park.

Großer Aufwand

Das abwechslungsreiche Programm im Malteser Jugendtreff ist sehr beliebt und mittlerweile auch sehr bekannt. 136 Kinder stechen während der Sommerferien mit den Maltesern in See. „Die Plätze waren alle innerhalb eines Tages vergeben”, sagt Nina Degen, Pädagogische Mitarbeiterin.

Es ist ein großer organisatorischer Aufwand für sie und Leiter Markus Siemons, so viele Kinder drei Wochen lang täglich von zehn bis 16 Uhr zu unterhalten. Dabei können sie auf die Unterstützung vieler freiwilliger Helfer bauen. Degen: „Wir haben 38 Ehrenamtler, die alle sehr engagiert mitarbeiten. Sie entwickeln die Spiele und Workshops im Vorfeld selber.”