Alsdorf: Konrad Beikircher: „Bin völlig meiner Meinung“

Alsdorf: Konrad Beikircher: „Bin völlig meiner Meinung“

Pointiert bis süffisant, doch nie bösartig oder verletzend. Auf seine, ihm so eigene charmante Art ist es Konrad Beikircher in der Stadthalle gelungen, dass das Publikum an seinen Lippen hing. In seinem neuen Programm „Bin völlig meiner Meinung“, dem dreizehnten Teil seiner „Rheinischen Trilogie“, war der Kabarettist mit sich im Reinen.

Der aus Südtirol stammende erklärte Wahlrheinländer redete Klartext und ließ kein Thema außen vor. „Ejal, worum et jeht“: Musik, Kirche, Heilige, Sprache, Alltag, Rheinland, Deutschland, Italien, Zukunft oder Vergangenheit. Selbst vor der Politik machte Beikircher nicht Halt. Er erzählte viel von dem, was auf der Welt passiert und es zu sehen gibt. Dabei sagte er, was er dachte und war immer „völlig meiner Meinung“. Und diese teilte er den Zuschauern mit.

In „Bin völlig meiner Meinung“ gab es ein Wiederhören mit der unsterblichen Bönnsche Frau Roleber, einer Bäckersgattin vom normalen Glauben — ebenso wie mit Beikirchers anderen Original Frau Walterscheid.

Konrad Beikircher schaffte es immer wieder, das Publikum zum Schmunzeln und Lachen zu bringen.

(dag)
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