Alsdorf/Baesweiler: Kinderkunstsommer bei „Aber Hallo“: Kreativität gefragt

Alsdorf/Baesweiler: Kinderkunstsommer bei „Aber Hallo“: Kreativität gefragt

Masken basteln, eine Steinzeithöhle bauen, Filmen und Fotografieren — das Programm bei dem „Kinderkunstsommer“ der „Aber Hallo“ Jungendkunstschule ist auch in diesem Jahr sehr vielfältig gewesen.

Sechs Wochen lang fanden Ferienateliers in Alsdorf, Baesweiler, Stolberg und Aachen statt. In Alsdorf in der ehemaligen Turnhalle der Grundschule Busch und im Bergfoyer im Carl-Alexander-Park in Baesweiler stand dabei jede Woche unter einem anderen Motto. 130 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren nahmen insgesamt teil.

Durch Künstler aus verschiedenen Bereichen seien Schwerpunkte in den wöchentlich wechselnden Kursen, an denen je zehn bis 25 Kinder teilnahmen, gesetzt worden, erklärte Alexander Müller-Hermes, Geschäftsführer des Kulturpädagogischen Dienstes für Kinder- und Jugendarbeit Alsdorf, der die Spiele leitete. So lernten die Teilnehmer, wie man mit einer Kamera zoomt, drehten eigene kleine Filme, lernten, wie man mit verschiedenen Farben umgeht und studierten ein Marionettentheater ein. Müller-Hermes selbst hat in der Vergangenheit acht Jahre lang in einem Kinder- und Jugendzirkus gearbeitet.

Und so war er während der letzten Ferienwoche, in der in der Werkstatt der Jugendkunstschule in Alsdorf das Thema Zirkus im Mittelpunkt stand, in seinem Element. Die Kinder lernten dort zu jonglieren, Einrad zu fahren, wie man auf Tonnen läuft und übten akrobatische Figuren ein. „Wir können hier alles ausprobieren“, freuten sich die jungen Teilnehmer. Bei dem großen Kinderkunstfest, das immer am Ende der Ferien stattfindet, konnten alle Teilnehmer die Ergebnisse aus sechs Wochen Ateliers ihren Eltern und Freunden präsentieren.

(nt)
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