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Baesweiler: Kinder ließen sich von Judotieren inspirieren

Baesweiler : Kinder ließen sich von Judotieren inspirieren

„Judotiere”? Wo gibt’s denn so was? Na, bei den jüngsten Judoka des JJJC-Setterich gibt’s sowas. Zur „Judo-Safari” bastelten die kleinen Kämpfer die witzigen Tierchen. „Judo-Safari”? Auch so was seltsam Klingendes, hinter dem sich Handfestes verbrigt.

Zwei Tage sind die 40 Kinder pro Jahr auf Safari. Die besteht aus drei Teilen. Im ersten wird die Kondition gecheckt, da steht Leichathletik auf dem Plan. Dann wird gebastelt, diesmal zum Thema „Die Judotiere im Weltraum”. Und zum Schluss werden ein paar Kämpfe auf die Matte hingelegt.

Aufnäher für den Kittel

Punkte gibt es in jeder Kategorie. Die werden addiert und dabei springen die Judotiere in Form eines Aufnähers für den Judo-Kittel heraus. Die entsprechen den Farben der erreichbaren Gürtel. Braun ist zum Beispiel der Bär, blau der Adler. Und von diesen Tieren ließen sich die Kinder inspirieren. Malte Greier (acht Jahre) etwa hat die fantasievollen Figuren als Mobile aus Windowcolor-Motiven verewigt.

Und der zwölfjährige Knut Laumen verpackte deren Abenteuer in seine erste selbst geschriebene Geschichte. Aus dem Kampf der Tiere auf dem Mars las er zur Eröffnung der Ausstellung vor, in der die Kinder ihre Kunst präsentieren. Bürgermeister Willi Linkens, selbst von hohem Kampfgewicht, wie er scherzhaft befand, beglückwünschte die Kinder zu ihrer Vielseitigkeit.

Seit zehn Jahren

Seit zehn Jahren beteiligt sich der JJJC-Setterich an der bundesweit stattfindenden „Judo-Safari”.