Würselen: Kalkhaldenpark wieder im Steuerzahler-Schwarzbuch

Würselen: Kalkhaldenpark wieder im Steuerzahler-Schwarzbuch

Im aktuellen NRW-Schwarzbuch hat der Bund der Steuerzahler (BdSt) den Kalkhaldenpark in Würselen erneut als Steuerverschwendung angeprangert. Bereits im Februar 2013 übte der BdSt Kritik an einer geplanten 50.000 Euro teuren „Schönheitskur“ der Anlage im NRW-Teil seines „Wirtschaftsmagazins“.

Dabei hatte die Stadt bereits Abstand von der Investition genommen.

Hochbeete sollten auf dem Dreiecksplatz zwischen den Kalkhalden und der Wasserfläche platziert werden. Die Pläne scheiterten wegen unklarer Urheberrechtsfragen und nicht zuletzt aufgrund der Folgekosten. Aufgemöbelt wurde der Park unlängst mit Bänken und Abfallkörben.

Das Geld dafür stand noch zweckgebunden aus der Projektbezuschussung zur Verfügung. Das Euregionale-2008-Projekt hat seinerzeit 2,3 Millionen Euro gekostet, 1,85 Millionen hatte das Land zur Realisierung des Bausteins der Grünmetropole beigesteuert, um industrielle Folgelandschaften in Szene zu setzen. Den restlichen Teil der Finanzierung hatte die Stadt Würselen als Besitzer des Parks übernommen.

(gp)
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