Baesweiler: Jede Menge Arbeit für das Team vom Bau in Baesweiler

Baesweiler: Jede Menge Arbeit für das Team vom Bau in Baesweiler

60 rote Würfelchen sind auf dem Stadtplan abgebildet. Jeder nummerierte Kasten steht für eine Baumaßnahme. Keine privaten von Häuslebauern, nein, es sind städtische Projekte und Maßnahmen in der Innenstadt, die im Rahmen des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes anstehen: große, mittlere, kleine.

Die Baupläne und Projekte stapeln sich im Büro der Technischen Dezernentin Iris Tomczak-Pestel. Derzeit hat die Nachfolgerin des im vergangenen Jahr ausgeschiedenen Technischen Beigeordneten Peter Strauch elf Bebauungs- und Flächennutzungspläne auf dem Tisch. Pläne, die im Aufstellungs- oder Änderungsverfahren sind.

Dazu zählt unter anderem die Erweiterung des Gewerbegebietes, aber auch Änderungen im Bereich von Kück- und Kirchstraße. Im Rahmen der Bauleitplanung werden Wohnbauflächen in den Gebieten Adenauerring und Parkstraße, Kurt-Schumacher-Straße und Herzogenrather Weg ausgewiesen. Sehr engagiert müht sich das Technische Dezernat und Chefin Tomczak-Pestel zudem, Erweiterungs- und Neubaumöglichkeiten für zusätzliche Kindergärten zu schaffen. Beispielsweise im riesengroßen Neubaugebiet Kloshaus (von einigen Bürgern mit Blick auf die Straßennamen jetzt schon als „Europaviertel“ bezeichnet), wo ein neuer Kindergarten zentral entstehen könnte.

Iris Tomczak-Pestel zur Ausweisung von Wohn- und Gewerbeflächen: „Es stehen sehr wichtige Regionalplanungen zur Bedarfsermittlung an. Diese sind überaus bedeutsame Grundlagen für die zukünftigen Stadtentwicklungsplanungen der nächsten 10 bis 15 Jahre.“ Damit das städtische Interesse gewahrt werden und Bedürfnisse nachhaltig geweckt werden können.

Schulen und Hallenbad

Zudem steht die Stadt Baesweiler vor weiteren großen Herausforderungen in Sachen Hochbau. „Im Zusammenhang mit dem Förderprogramm Gute Schule 2020 haben wir insgesamt zwölf Gebäude in den Fokus genommen“. Dies bedingt, die EDV-Ausstattungen werden deutlich erweitert. Dazu kommt die Internetversorgung, Elektroinstallationen und Unterdecken sind vorgesehen, Dach- und Schulhofsanierungen (Barbaraschule und Gymnasium) sowie das Überarbeiten von Toilettenanlagen kommen hinzu. Eine der ganz großen Maßnahmen läuft -unmittelbar an. Für das Hallenbad Parkstraße werden sechs Millionen Euro in die Hand genommen. Mit Ferienende beginnen die Umbauten.

„Im Untersuchungsstadium befinden wir uns bei der energetischen Sanierung von öffentlichen Gebäuden“, haben Iris Tomczak-Pestel und Team teilweise Schulen im Visier. Im Blickfeld stehen auch verschiedene Feuerwehrhäuser. So ist geplant, das Gebäude an der Grabenstraße zu erweitern. Im Rahmen des Programms Soziale Stadt nimmt die Stadt an mehr als 20 Gebäuden Sanierungen oder Umbauten vor. In dieser Planung enthalten sind Einbauten von Fachräumen in Schulen, außerdem werden Turnhallen und Umkleidegebäude saniert.

Über allem steht das Ziel, „eine attraktive Stadtgestaltung vorzunehmen“. Dazu kommt nach Aussage der Diplom-Ingenieurin, „vernetztes Denken in Themen wie Energieversorgung und Nahwärme stehen an vorderer Stelle“. Ebenso wie die Schaffung „von Synergieeffekten im Innenstadtbereich zur Förderung der Innenstadt und des Handels. Wir arbeiten an einer noch engeren Verknüpfung der Punkte Handel, Freizeit, Wohnen und Gewerbe.“

(mas)