Alsdorf: Jecker Zug durch Mariadorf-Hoengen lebt von starker Präsenz der Vereine

Alsdorf: Jecker Zug durch Mariadorf-Hoengen lebt von starker Präsenz der Vereine

Die Geste hätte nicht schöner ausfallen können: Prinz Marcel III., mit seine Co-Regentin Gabi Narrenherrscher in und um Hoengen, stieg an der Ecke Eschweiler/Jülicher Straße plötzlich von seinem Prunkwagen ab.

Trotz des unschönen Wetters machte er sich wenig Sorgen um seinen Ornat, sondern eilte hinüber zu den Bewohner des Seniorenzentrums Stella Vitalis, die auf Stühlen und Rollstühlen vor dem Haupteingang seine Vorüberfahrt sehnlichst erwarteten. Daraus wurde aber nichts: Statt die betagten Herrschaften nur quasi von oben herab zu grüßen, verließ der Prinz sein Gefährt und machte sich mit süßen Präsenten im Arm auf zu seinen ganz besonderen Fans.

Alle, alle hatten sich große Mühe gegeben. Die Blauen Funken aus Hoengen zogen nicht nur mit großem Tross und einer schallend lauten Kanone vom Neuen Markt in Blumenrath via Mariadorf in ihren Heimatort, sondern führten auch gleich historische Traktoren im optimal restaurierten Zustand mit. „Waida“ hatte eine Gruppe ihr persönliches Kreuzfahrtschiff getauft, mit dem die jecken Wiiver zugleich „10 Jahre Frauen-Power“ feierte.

Zugleich lebte dieser Rosenmontagszug von der starken Präsenz der Ortsvereine. Und die kamen nicht nur aus den Alsdorfer Stadtteilen an der Zugstrecke, sondern auch zum Beispiel aus dem nahen Warden, das nicht nur seinen Karnevalsausschuss, sondern auch das Kinderprinzenpaar Mike und Lana auf die Reise geschickt hatte.

(ch)
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