Herzogenrath: Jahreshauptversammlung der Arbeiterwohlfahrt Merkstein

Herzogenrath: Jahreshauptversammlung der Arbeiterwohlfahrt Merkstein

40 Jubilare standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Merkstein. In einer würdigen Zeremonie ehrte Vorsitzender Horst Herberg die treuen Mitglieder und zeichnete sie mit Urkunde, Ehrennadel und einem Geschenk des Ortsvereins aus.

Das silberne Treueabzeichen der Arbeiterwohlfahrt für 50-jährige Mitgliedschaft erhielten Dorit Fahrenhold und Irmgard Szymanski. Mit der Ehrennadel in Gold für 40-jährige Treue wurden Gerda Lemke, Karin Wernicke, Erika Huppertz, Therese Stupp und Maria Hamacher ausgezeichnet.

Die Ehrennadel in Silber für 25-jährige Verbundenheit erhielten Marianne Cremers, Gudrun Schwarzenberg, Werner Vierbuchen, Bernd Vierbuchen und Günter Prast.

Eine Ehrenurkunde für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Helmut Reuter, Ingrid und Hans Weber, Gabriele und Horst Gierschke, Rosemarie Schallnat, Käthe Reischl, Johanna Kreding, Berti Schönen, Irene Dudda, Manfred Bernecker, Martina Köntgen, Rolf Korstick, Nicole Mehr, Karin und Rudolf Jung, Michaela, Meike und Andreas Schmälter, Rita und Ernst Sebastian, Agnes Sturm, Marlene und Hans Reiner Wachter, Agnes Gondolf, Ursula Engels und Gudrun Corban.

Ein Grußwort für den SPD-Ortsverein sprach dessen Vorsitzender Günter Prast. Er drückte die Verbundenheit der Sozialdemokratischen Partei mit der Arbeiterwohlfahrt aus: „Beide stehen in der Tradition der Arbeiterbewegung.“

639 Mitglieder

In seinem Rechenschaftsbericht schilderte Horst Herberg die „vielseitigen und abwechslungsreichen Aktivitäten“ des vergangenen Jahres. „Zwischen regelmäßigen geselligen Treffen, Beratung, Mitgliederbetreuung, Infoveranstaltungen, Lichtbilderschau, Wanderungen, Tagesfahrten und Reisen zu attraktiven Zielen spielt sich das Leben unseres lebendigen Ortsvereins ab.

Mit aktuell 639 Mitgliedern sind wir immer noch einer der größten im Bezirk Mittelrhein. Dennoch gehen gesellschaftliche Veränderungen nicht an uns vorbei.“ So haben Adele Kirstein und Wilma Schümann ihre Gruppenarbeit aus gesundheitlichen Gründen einstellen müssen. Ihnen dankte Herberg für ihren langjährigen Einsatz. An die Mitglieder appellierte er: Um weiterhin ein ansprechendes Programm bieten zu können, müssten neue Helfer bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.

Seinen Dank sprach er den aktiven Vorstandsmitgliedern aus, insbesondere seiner Stellvertreterin Ursula Foitzik, „die zwei Frauengruppen intensiv betreut, das monatliche Frühstück organisiert, unverzichtbare Hilfe bei der Vorbereitung der Fahrten leistet und für manche andere Arbeit zur Verfügung steht. Sie gehört zu den starken Frauen der Arbeiterwohlfahrt am Mittelrhein“, nahm Herberg Bezug auf ein Interview in einer AWO-Broschüre.

Dank sagte er auch Reinhold Hauser, der nach dem Tod von Hermann Josef Penners die Sozialberatung spontan übernommen hatte und aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Knappschaftsältester „diese wichtige Dienstleistung der AWO Merkstein kompetent weiterführt“. Außerdem nannte der Vorsitzende den Förderunterricht für Grundschulkinder, jüngst auch Deutsch für Flüchtlinge, sowie die Organisation der Wanderungen durch Maria Dünwald.

Mit Wilfried Wichura und Nicole Foitzik verfüge der Ortsverein über ein kompetentes Team in der Kassenführung. Teil eines großen sozialen Netzwerks sei die AWO Merkstein: Mitglied im Herzogenrather Bündnis gegen Rechtsradikalismus, im AWO-Verein „Betreute Schulen“, im Förderverein des AWO-Seniorenzentrums, bei „Senioren ohne Grenzen“ und im Verband für Entwicklungszusammenarbeit AWO-International.

Den Bericht über einen ausgeglichenen Haushalt gab Wilfried Wichura. Für die Revisoren bestätigte Alexandra Prast eine einwandfreie Kassenführung. Einstimmig erteilte die Versammlung dem Kassierer und dem Vorstand die Entlastung.

(fs)