Baesweiler: „Jahr der Familie”: Baesweiler zeigt sich von seiner besten Seite

Baesweiler: „Jahr der Familie”: Baesweiler zeigt sich von seiner besten Seite

Schon von draußen durch die offene Tür hörte man die kleine harte Kugel gegen eine Bande knallen. Der harte Schuss mit der Kickerfigur ging knapp am Tor vorbei. Doch an Volltreffern mangelte es nicht bei Familien-Kicker-Turnier, das im Baesweiler Jugendcafé stattfand.

Elf Familien drehten an den Stangen der beiden Kickertische im Treff. Dabei ging es in erster Linie um den Spaß. Zu gewinnen gab es allerdings auch etwas: Die ersten drei Familien durften Pokale in Form eines Fußballers mit nach Hause nehmen.

Bei den Kicker-Anfängern rollte der kleine Ball noch recht langsam über die grüne Spielfläche. Und die Spieler mit ein bisschen mehr Erfahrung ließen die Kugel richtig flott durch den Kicker zischen. Das Tischfußball-Turnier ist Teil des „Jahres der Familie”, in dem die Stadt Baesweiler ihren Bürgern jeden Monat eine Familien-Aktion präsentieren möchte.

Der kleine sportliche Wettkampf solle zudem dazu beitragen, den Kindern und Jugendlichen das Jugendcafé an der Windmühlenstraße näher vorzustellen, erklärt Baesweilers Jugendbeauftragter David Frings. „Wir wollen den Kindern und Eltern zeigen, wie attraktiv dieser Ort ist.” Zuletzt habe es ab und an Besuchereinbußen im Jugendcafé gegeben. Außerhalb gesonderter Aktionen - wie das Kicker-Turnier - wird das Jugendcafé in erster Linie als offener Treff betrieben.

Kribbeln im Bauch

Währenddessen schaut Joachim Bezjak den nächsten Gegnern, gegen die er mit seinem siebenjährigen Sohn Melvin antreten muss, über die Schulter. Für die beiden ist das ein schönes Vater-Sohn-Erlebnis. „Das ist schon sehr ansprechend für Familien. Und es macht richtig Spaß, hier mitzuspielen”, erklärt Joachim Bezjak. „Es ist auch gut für die Kinder, dass wir hier einen kleinen Wettkampf ausspielen. Mein Sohn hatte heute Morgen schon ein Kribbeln im Bauch.”

Und zudem „lernen die Kinder auch mal, mit einer Niederlage klarzukommen”. Niederlagen mussten die Bezjaks bis dahin allerdings keine einstecken. „Bisher läuft es richtig gut. Wir haben unsere ersten beiden Spiele gewonnen. Aber ein bisschen Glück war auch dabei.”

Am Ende hatten Melvin und Joachim Bezjak am meisten Glück und Können. Sie gewannen das Turnier im Finale gegen Stefan und Jeffrey Perlaky. Den dritten Platz belegten Volker und Viktor Zarth.

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